Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Robert Bannert meint: Ein dämonisches Hack’n’Slay-Aufgebot, das es in sich hat: Atlus’ ­Digital Devil Saga macht zwar nichts neu – aber dafür so ziemlich ­alles richtig. Das angenehm flotte Kampfsystem lässt Euch genügend Raum für taktische Spielereien, und die dezent mit dem Final Fantasy 10-Sphärobrett verwandte, aber weit weniger verkopfte Mantra-Entwicklung macht das Dauer-Gemetzel zum ebenso launigen wie lohnenden Geschäft. Denn während die Möglichkeit, beim einen oder anderen Stufenaufstieg nach eigenem Gusto Punkte auf Eure Attribute zu verteilen, kaum spürbare Auswirkungen auf die Gefechte hat, kann die Wahl der richtigen Mantra-Disziplin sehr wohl über Sieg oder Niederlage entscheiden! Hinzu kommt die angenehm individuelle und atmosphärische ­Gestaltung des depressiven ‘Dark Future’-Szenarios: Staubige, schuttüberladene Straßenzüge, die vielen indisch anmutenden Ornamente, klangvolle bis sphärische Rockmusik und nicht zuletzt das eigenwillige Charakter-Design verleihen der digitalen Teufelsmär eine ganz eigene Note. Wer ­eine datenlastige und handliche Dungeon-Krabbelei sucht, ist hier genau richtig!

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