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| Spiel: | Shinobido: Weg des Ninja |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Spike |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS2 |
| Erhältlich für: | PS2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 9 / 2006 |
Nach dem Weg des Samurai folgt nun der Weg des Ninja: Spike und Acquire (Way of the Samurai) lassen Euch in Gestalt des Ninjas Goh auf Tenchu-Pfaden wandeln. Wie die asiatische SchleichSerie gibt sich auch Shinobido trotz linearer Erzählstruktur als freiheitliches Abenteuer: Statt Missionen in vorgegebener Reihenfolge zu absolvieren, wählt Ihr aus einer Liste mit attraktiven Angeboten. Wie es dazu kommt? Weil der Schwertschwinger sein Gedächtnis verloren und nicht mehr weiß, wem er die Treue geschworen hat, buhlen gleich drei Herrscher um Eure Kampfkunst. Ichijo, Akama und Sadame liegen im Clinch und benötigen dringend tatkräftige Unterstützung. Hier kommt Ihr ins Spiel und stehlt, meuchelt, schützt, liefert und befreit im Auftrag des jeweiligen Gebieters – und das nicht ganz uneigennützig. Für geleistete Dienste werdet Ihr mit Geld und – viel wichtiger – Respekt belohnt. Erst wenn Euch die Herrscher vertrauen, verraten sie den Fundort eines Seelensplitters. Diese wiederum braucht Ihr, um Euer lückenhaftes Gedächtnis zu stopfen.
Zum Glück habt Ihr Eure Ninja-Kräfte nicht mit Eurem Gedächtnis eingebüßt: Leichtfüßig balanciert Ihr über die Dächer mittelalterlicher Dörfer, dringt in eine Festung ein oder kraxelt einen Berg hinauf. Im Schutz der Dunkelheit fallt Ihr dann den Wachen mit einem Stealth-Kill in den Rücken. Je nach Angriffsposition rammt Ihr den Burschen das Schwert zwischen die Rippen, schneidet ihnen die Kehle durch oder brecht ihnen das Genick. Doch Vorsicht: Feindliche Ninjas und aufmerksame Gegner sind schwerer zu erledigen und wehren Eure Angriffe gezielt ab. Dann heißt es Fersengeld geben und mit einem der unzähligen Gegenstände im Gepäck die herbeigeeilte Verstärkung abschütteln. Seid Ihr erst außer Hör- und Sichtweite der Meute, kehren die Wachen schnell auf ihre Posten zurück und Ihr könnt einen erneuten Angriff wagen. Ein kompletter Missionsneustart ist allerdings nicht möglich. Beendet Ihr vorzeitig einen Auftrag oder versagt Ihr bei dessen Erfüllung, büßt Ihr Vertrauenspunkte bei dem jeweiligen Herrscher ein.
Damit das nicht passiert, dürft Ihr verdiente Geldeinheiten für Kampfutensilien wie Wurfstern und Krähenfuß sowie allerlei Stärkungs- und Gesundheitstränke eintauschen. Erlernt Ihr nach ein paar Stunden Spielzeit schließlich die Kunst der Alchemie, mixt Ihr gefundene Kräuter, Pilze und Eidechsen selbst zu wirkungsvollen oder tödlichen Portionen zusammen.
Zwischen den Einsätzen zieht Ihr Euch auch in Eure bescheidene Hütte samt Garten zurück. Letzteren kultiviert Ihr nicht mit Blumenbeeten, sondern Fallen und Hindernissen – die nächste Horde diebischer Barbaren, die Euch überfällt, läuft so buchstäblich ins offene Messer.








