Sniper Elite 4 – im Test (PS4)

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Meinung

Matthias Schmid meint: Hut ab, Rebellion! Die Briten haben das schon gute Sniper Elite III als Basis genommen und ihren bislang besten Stealth-Titel produziert. Das Game läuft sehr sauber, sieht ordentlich bis gut aus und ermöglicht mir dank des flexiblen Speichersystems extrem komfortables Spielen – ein ums andere Mal habe ich mich dabei erwischt, wie ich schwere Fernschüsse oder waghalsige Schleichsprints einfach probiere und dann schaue, ob ich mit dem Ergebnis weiterspielen will. Die blutrünstige Zeitlupen­kamera mit splitternden Schädeln und platzenden Organen ist übrigens schon heftig – wer sie abschaltet, büßt keinen Spielspaß ein! Von teils arg vergesslichen Feinden und der oberflächlichen ­Geschichte abgesehen, habe ich fast nichts zu meckern. Auch die Steuerung ist klasse und die zwei asynchronen Zusatz-Koop-Missionen sind eine Wucht.

Thomas Stuchlik meint: Ich bin ein Fan von Stealth-Action im Metal Gear Solid-Stil. Erstaunlicherweise ähnelt Sniper Elite 4 meinem Liebling sehr. Erst nach ausgiebigem Kundschaften schleiche ich mich ins Zielgebiet und knöpfe mir einen Gegner nach dem anderen vor. Spannung ist garantiert, denn allzu schnell übersieht man einen Gegner oder wird durch feindliche Sniper oder Panzer überrascht. Die vergessliche KI stellt sich jedoch oft dumm an und macht mir die Sache leichter als nötig. Genervt bin ich von den Dialogen der Deutschen, die mit ihren tiefen Stimmen und der Betonung deplatziert wirken. Weniger stört mich, dass die Szenarien wie durcheinandergewürfelt wirken, dafür bieten sie massig Abwechslung und ­Wiederspielwert. Noch mehr Freude ­bringen schließlich die kooperativen Einsätze mit einem Online-Kumpel.

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