
Meinung
Matthias Schmid meint: Ich würde Snipperclips gern so richtig gern haben – aber es gelingt mir nicht. Dabei sind die Knautsch-Gesichter der Papier-Protagonisten wirklich zum Schießen und die Musik dudelt gar lustig aus den Boxen. Zwei Dinge aber stören mich: Erstens sind die 45 Levels des Hauptspiels strikt auf Zweispieler-Spaß ausgelegt. Wenn ich alleine spiele, muss ich per Knopfdruck ständig mühsam zwischen den Figuren wechseln – das würde ich nicht lange durchstehen. Zweitens sind viele kluge und listige Aufgabenstellungen dabei, die Teamwork und Feingefühl erfordern – in der Praxis habe ich aber nicht sonderlich viel Spaß damit, zu oft stehe ich einen Millimeter falsch oder verliere bei einer Kurbelaktion den Grip. Dass ich das Spiel trotzdem mag, liegt an der schrulligen Präsentation, den kurzweiligen Vierspieler-Matches und der an sich wirklich starken Grundidee mit dem Zerschneiden von anderen Spielfiguren.








