
Meinung
Thomas Nickel meint: Ein Glück, dass es dieser Geheimtipp noch nach Europa geschafft hat! Solatorobo erschlägt mich mit seinem Charme fast, hier werden frohe Erinnerungen an klassische Abenteuer wie das erste Grandia oder Segas Skies of Arcadia wach. Solatorobo fühlt sich an wie die letzte Generation von PSone-Rollenspielen: Die niedrige DS-Auflösung kaschiert gekonnt technische Tricks, mit denen die Entwickler Polygonszenarien und detaillierte Bitmap-Hintergründe verknüpfen. Vor allem gefällt mir das Quest-System: An keiner der abwechslungsreichen Aufgaben sitzt Ihr zu lange. Darüber hinaus fesselt Solatorobo mit optimistischer Abenteuer-Stimmung und bietet eine willkommene Alternative zu den bierernsten Abenteuern moderner Machart. Da stören auch etwas fummelige Flug- und Renneinlagen nicht sonderlich.
Wiebke Westphal meint: Als bekennender Anime-Fan bin ich mit dem Stil des Spiels sofort warm geworden. Die Charaktere und überhaupt die ganze Spielwelt sind super sympathisch und individuell. Durch die vielen optionalen Quests lernt man die Einwohner der Shepherd Republic außerdem so richtig kennen und lieben. Lediglich die Schwierigkeit war für mein Empfinden zu lasch und auch das Kampfsystem traf nicht ganz meinen Action-Adventure-Nerv: Mir hat dabei einfach die Abwechslung gefehlt. Dazu kommen etwas hakelige Flugsequenzen, die ein ums andere Mal für Frust gesorgt haben. Die packende Story hingegen fesselte mich bis zum Ende, ich konnte Solatorobo kaum aus der Hand legen.










