Soviet Strike – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Endlich präsentiert EA den langerwarteten Urban Strike-Nachfolger. Doch spielerische Neuerungen bleiben aus. Neben der grafischen Radikalkur, die zu fast fotorealistischer Optik führte, und den packenden Video- und Soundeinspielungen haben sich die Designer auf den Lorbeeren der Vorgänger ausgeruht. Doch das ist keine Kritik: Die Missionen sind erneut eine anspruchsvolle Mischung aus intuitiver Waffen­bedienung, schnellen Reaktionen und einer gehörigen Portion taktischem Geschick. Gerade die Nachschubplanung gibt Soviet Strike den letzten Kick. Daß Ihr nicht nach jeder Mission speichern könnt, ist für ungeduldige Naturen sicher ein Nachteil, andererseits ist Herzklopfen garantiert, wenn Ihr zur letzten Mission einer Kampagne aufsteigt. Der harsche Schwierig­keitsgrad könnte abschrecken: Nur für Profis und Airforce-Piloten geeignet!

Tobias Hartlehnert meint: Die vierte Strike-Episode versetzt Euch mit dynamischen Videos und leuchtenden Explosionen in Bombenstimmung. Das kontinuierliche Nachladen der aufwendigen Gelände-Grafik überfordert jedoch das CD-Laufwerk der Playstation: Das leichte, dezent augenfeindliche Ruckeln erschwert teils die Ortung der anrollenden Gegner. Auch das Verhältnis zwischen eingescanntem Hintergrund und Polygon-Objekten ist nicht optimal gelungen: Das im Vergleich zu den Vorgängern geschrumpfte Blickfeld zwingt Euch zum ständigen Karten­lesen. Nachschub-Not und extremer Zeitdruck machen es unmöglich, eine der späteren Kampagnen bei den ersten Anflügen mit taktischem Geschick und spielerischen Können zu überleben – ich vermisse den ausgewogenen Schwierig­keitsgrad eines Desert Strike, Frust-gestählte Veteranen sollten trotzdem zuschlagen.

Zeitgemäßes, packendes ”Strike”-­Update: Leicht ruckelndes Edel-Projekt mit viel Action und Taktik. Extrem schwer.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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MadMacs
5. November 2018 11:12

Mir hat die Reihe auch immer gut gefallen. Aber der Teil war schon sehr bockig gegen Ende hin.

Rudi Ratlos
5. November 2018 10:50

Schade, dass es die Reihe nicht mehr gibt – waren schon sehr geile (aber auch sauschwere!) Spiele

Lofwyr
4. November 2018 8:24

Cheats an und dann alles auf der Karte platt schießen. Vor allem in Moskau war das cool weil man so viel zerstören konnte.

Anonymous
Anonymous
4. November 2018 0:21

Ich hatte damals Jungle Strike auf dem SNES gehabt, fand das schon bockschwer, aber auch faszinierend.
Dessert Strike und Jungle Strike hab ich heute noch für PSP in der EA Replay Collection. ?

Nipponichi
3. November 2018 23:05

Diese ganze Strike-Reihe fand ich immer recht abgefahren. Ich hatte damals, als ich das erste Mal einen Titel davon spielte, aus der Videothek für das Mega Drive Jungle Strike ausgeliehen. Irgendwann später dann auch noch mal Desert Strike. Ich glaube, es war Jungle Strike, welches ich mir damals immer mal zulegen wollte. Es geschah bis heute nicht. Daß es da sogar noch einen Teil für die Playstation gab, hatte ich gar nicht mehr auf dem Radar.

Lincoln_Hawk
3. November 2018 18:30

Ich auch mit Chaets
Sehr viel Spaß gemacht

out
out
3. November 2018 16:38

Mir wurde es auch zu schwer, habe es aber auch nicht wirklich intensiv gespielt. Steht noch im Spieleregal. Vielleicht leg ich es mal wieder ein.

Anonymous
Anonymous
3. November 2018 15:31

Was war ich damals von dem grafischen Sprung zu den vorherigen Teilen beeindruckt.
Es wurde mir aber im späteren Spielverlauf zu schwer, so das ich es nie richtig beendet hatte.
Ich meine aber das es damals zu Cheats gab, bin mir aber nicht mehr ganz sicher. ^^