Speed Freaks – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Sony hat’s geschafft: Mit Speed Freaks gibt es endlich auch für die Playstation-Gemeinde einen hochkarätigen Fun-Racer. Neben der hervorragenden Optik begeistert mich vor allem die exzellente Steuerung, die einsteigerfreundlich ist und zugleich für Super Mario Kart-Veteranen genügend Spielraum für gewagte Driftorgien bietet. Egal ob digital oder analog, die Karts lassen sich präzise über die bunten Strecken manövrieren. Alle Kurse glänzen zudem mit Abzweigungen oder versteckten Abkürzungen – bis Ihr die Ideallinie gefunden habt, vergehen spaßige Wochen. Im Mehrspieler-Modus läuft die Funcom-Entwicklung zur Höchst­form auf: ”Na warte, das zahl’ ich dir heim”, ”Ja, Dich hab’ ich erwischt” und ”Welcher Fiesling hat hier eine Bombe gelegt?” beschreiben die Emotionen während eines heißen Redaktionsgefechts am besten.

Ulrich Steppberger meint: Speed Freaks ist zwar ”nur“ ein Mario Kart-Clone, gefällt mir aber besser als das N64-Vorbild: Die knallbunte Bonbongrafik ist technisch stark und glänzt mit liebevollen Details sowie aufwendig animierten Objekten neben den Strecken – in jedem Szenario entdeckt Ihr neue Gags. Durch die zahlreichen Spielmodi ist für jeden Geschmack eine Variante dabei, der saubere und flüssige Vierer-Splitscreen erlaubt ausgelassene und spannende Duelle für Multitap-Besitzer. Auch die Steuerung überzeugt: Profis brettern stilvoll mit Vollgas um die Kurven, Anfänger haben dank des speziellen Slide-Buttons wenig Einstiegsprobleme. Lobenswert ist auch, daß Ihr den Turbo fein dosiert einsetzen könnt. Lediglich der etwas chaotische Waffeneinsatz der Com­putergegner in den Endrunden stört mich ein wenig.

Fun-Racer der Spitzenklasse: Aus­gefeilte Steuerung, glänzende Optik und toller Mehrspieler-Mo­dus sorgen für Langzeitspaß.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
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