Speed Freaks – im Klassik-Test (PS)

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Für Playstation-Besitzer gibt es normalerweise keinen Grund, neidisch auf die Nintendo-Fraktion zu blicken. Vor allem im Rennspiel-Genre hat Sonys Konsole mit exklusiven Titeln wie Gran Turismo, Colin McRae Rally und Driver die Nase vorn. Doch Fun-Racer vom Kaliber eines Mario Kart 64 oder Diddy Kong Racing sind immer noch Fehlanzeige – Grund genug für Sony, diese Lücke endlich mit einem würdigen Konkurrenten zu füllen.

Der Herausforderer heißt Speed Freaks und lockt den Kart-Fan mit abgefahrenen Charakteren sowie bunter Optik an das Joypad. Die sechs Helden stammen augenscheinlich von derselben virtuellen Spezies wie Rayman ab: Gliedmaßen fehlen vollständig, nur Kopf, Oberkör­per, Hände und Füße formen die Fahrer. Auch ihre Gefährte bestehen nur aus vier Reifen und dem Lenkrad. Nach ­einem witzigen Render-Intro wählt Ihr eines dieser skurrilen Gespanne – und ab geht‘s auf die Piste.

Im Time-Attack-Modus dürft Ihr ohne störende Gegner in Ruhe das Handling der Karts trainieren und Euch den meist verzweigten Streckenverlauf einprägen. Fühlt Ihr Euch nach einigen Probe­run­den fit für eine richtige Herausforderung, dann wagt Euch im Single Race mit fünf Konkurrenten auf den Kurs und testet Euer Können unter “echten” Renn­be­dingungen. Die Königs­disziplin ist allerdings der Tournament-Modus, in dem Ihr nacheinander sämtliche Strecken erfolgreich abschließen müßt. Das Turnier beginnt mit vier als “Easy” eingestuften Kursen, die Euch über eine Insel, einen Rummelplatz, durch einen Dschungel und eine Stadt führen. Landet Ihr in der Endabrechnung unter den ersten Drei, wird die nächste Schwierigkeitsstufe (“Medium”) freigeschaltet – so erspielt Ihr Euch nach und nach alle zwölf Strecken. Schafft Ihr es, das gesamte Turnier als Erster zu beenden, stehen unter dem Menüpunkt “Bonus” neue Spielmodi sowie Goodies (u.a. veränderbare Reifengröße) parat, auch die Kurszahl verdoppelt sich auf 24. Zudem könnt Ihr Euch im “Chal­lenge” drei weitere Charaktere erkämpfen, indem Ihr jeden Fahrer in einem heißen Duell besiegt.

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