Splatoon Raiders – im Test (Switch 2)

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Wer hätte gedacht, dass Nintendo mit dem 2015 für die Wii U veröffentlichten Splatoon einen solchen Erfolg erzielen würde? Der wilde Multiplayer-Shooter, bei dem nicht Blut, sondern bunte Tinte spritzt, wurde von der Hardcore-Fraktion zunächst misstrauisch beäugt und als Kinderspaß abgetan. Dennoch verkauften sich das Debüt und seine beiden auf der Switch erschienenen Nachfolger millionenfach. Und auch wenn Splatoon vor allem auf Mehrspieler-Action ausgelegt ist, ergänzte Nintendo für den zweiten und dritten Teil exzellente Solo-Modi.

Mit Splatoon Raiders geht man nun noch einen Schritt weiter und stellt die Einspieler-Action, trotz optionalem Online-Koop-Modus, in den Mittelpunkt. Schauplatz sind die geheimnisvollen Spiralit-Inseln: Dort wollen Mako, Muri und Mantaro – eigentlich als Band Surimi Syndicate bekannt – nach Schätzen suchen. Doch ein Sturm zwingt die Gruppe zur Landung. Jetzt liegt es an Euch, in der Rolle des Mechanikers oder der Mechanikerin einen Tintentank umzuschnallen, die Inseln nach Kostbarkeiten zu durchkämmen und nebenbei die schwimmende Basis des Teams sowie die gesammelte Ausrüstung instand zu halten und zu verbessern.

Dabei begegnet Ihr zahlreichen Salmoniden – alte Splatoon-Hasen kennen die pfannenschwingenden Fischköpfe bereits aus den Vorgängern, in denen sie in Extra-Modi wie dem ”Salmon Run” für Ärger sorgten. Auf der Karte wählt Ihr die nächste Stage aus und werdet dann zusammen mit einem Surimi-Mitglied per Kran dorthin geschleudert. Die klassischen Splatoon-Regeln bleiben erhalten: Ihr verschießt Tinte, könnt in eingefärbte Bereiche abtauchen und dort schneller schwimmen, Tintenvorräte aufladen und sogar senkrechte Wände hinaufgleiten. Eure Tinte bringt dabei auch fiese Gegner zum Platzen, Kontakt mit Wasser solltet Ihr jedoch lieber vermeiden.

Jedes Level ist individuell gestaltet: Mal gilt es, einfach das Ende zu erreichen und dabei möglichst viel Spiralit einzusammeln. Andere Areale präsentieren sich eher als Kampfarenen, in denen Ihr innerhalb eines Zeitlimits genügend Gegner erlegen und ­deren Fischeier-Ressourcen sammeln müsst. Auch spektakuläre Bosskämpfe dürfen nicht fehlen.

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