Splatoon Raiders – im Test (Switch 2)

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Wie in den Multiplayer-Episoden habt Ihr auch hier nach und nach Zugriff auf eine stetig wachsende Auswahl an Waffen. Natürlich sind die üblichen Tintenkanonen dabei, aber auch die kultigen Farbwalzen, Pinsel mit weiträumiger Streuung, Schnellfeuer­kanonen mit Auflade­funktion oder präzise und durchschlagende Scharfschützen-Spritzer gehören zum Arsenal. Es ist klug, den Umgang mit den unterschiedlichsten Tintenwaffen zu erlernen. Auch die Individualisierung spielt eine wichtige Rolle: Ein einfaches ­Level-up-System erhöht Eure Werte und gibt Euch Bonusmarken, mit denen Ihr Faktoren wie Durchschlagskraft oder Einsteckvermögen steigert. Natürlich könnt Ihr auch individuelle Waffen verbessern und Sekundärangriffe zuweisen und anpassen. Die gebotenen Möglichkeiten sind ausgesprochen flexibel und wer ­seine Ressourcen nicht konsequent nutzt, bekommt spätestens auf der dritten Insel echte Probleme.

Das Spiel wirft Euch ­insbesondere in den Kampfarenen veritable Massen an Salmoniden entgegen. Wer nicht auf seinen Tintenvorrat achtet, gelegentlich etwas Abstand hält und dabei dennoch stets den Druck auf den Feind aufrechterhält, wird entweder von den fischigen Massen überrannt oder gerät ernsthaft in Konflikt mit dem Zeitlimit. Zum Glück müsst Ihr Euch den Salmonidenhorden nicht allein stellen: In jeder Stage stapft ein Mitglied von Surimi Syndicate an Eurer Seite mit und entfesselt bei aufgeladener Spezialleiste einen durchschlagenden Superangriff. Zudem dürft Ihr nach einigen absolvierten Stages menschliche Mitspieler zu Hilfe rufen, anderen unter die Arme greifen oder gemeinsam mit ein paar Mitspielern die restliche Kampagne bestreiten.
Wer lieber allein bleibt, hat viele Möglichkeiten, auf eigene Faust stärker zu werden. Bereits absolvierte Levels können erneut gespielt werden; ein Levelaufstieg ist immer deutlich spürbar. Wenn es mit einer Waffe einmal nicht klappen will, geht Euch die ­nächste Herausforderung mit einem anderen Tintenspritzer ­womöglich ebenso schnell und einfach von der Hand.

Gerade durch den höheren, freischaltbaren Schwierigkeitsgrad bleiben auch bewältigte Levels spannend und herausfordernd – nicht zuletzt, weil sich Splatoon Raiders ganz vorzüglich auch in kurzen Sessions spielen lässt. Die Levels sind zahlreich und abwechslungsreich, aber nie übermäßig lang – selbst in einer knappen zehnminütigen Sitzung könnt Ihr hier echte Fortschritte erzielen.

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