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| Spiel: | Splinter Cell Trilogy |
| Publisher: | Ubisoft |
| Developer: | Ubisoft Paris |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 10 / 2011 |
In acht Jahren hat sich Top-Spion Sam Fisher einen großen Namen im Videospiel-Business gemacht: Die 1080p-Neuauflagen seiner ersten drei Abenteuer dürft Ihr jetzt separat über PSN (je zirka 10 Euro) oder gemeinsam auf der Trilogy-Blu-ray erwerben – eine prima Gelegenheit, verpasste Einsätze nachzuholen! Denn mit dem geschickten Einsatz von Licht und Schatten bleiben die Schnüffler-Abenteuer spielerisch topaktuell: Neben einigen Kraxeleien an Rohren und Seilen schleicht Sam vor allem durch finstere Winkel, um Gegner unbemerkt zu umgehen und überwältigte Wachen verschwinden zu lassen. Ihr könnt diese hinterrücks greifen, dann verhören, betäuben und als menschliches Schutzschild benutzen. Damit das klappt, muss man schon mal einige Lichtquellen mit der Schalldämpferpistole eliminieren. Dann lassen sich Feinde belauschen und manipulieren, was Sam mittels Pfeif-Funktion und zahlreicher Technikgimmicks bestens ausnutzt: Sein lautloses Sturmgewehr feuert neben Kugeln u.a. Rauchgranaten, Taser, Betäubungsringe und sogar Ablenksysteme – die können Gegner mittels Geräusch anlocken und dann durch KO-Gas betäuben. Allerdings muss Sam auch mit Bewegungsmeldern, Wachhunden, Zivilisten, Sprengfallen und Sicherheitskameras klarkommen, die er dank seiner bis zu drei Sicht-Arten frühzeitig erspäht: Ihr nutzt elektromagnetisches Bild, Nacht- und Wärmesicht. Für spannende Handlung sorgt Erfolgsautor Tom Clancy: Es gilt die Hintermänner von Terroristen und Revolutionären aufzuspüren, Biowaffen und Cyberattacken abzuwehren. Erst wenn alle Informationen gesammelt und Gefahren ausgeschlossen sind, verlässt Sam die Deckung und straft die Schurken. Wilde Ballereien sind die Ausnahme, ’unsichtbar und lautlos’ ist Sams Motto – Verhaltensfehler werden häufig mit Missionsabbruch bestraft!
Für die 1080p-Neuauflagen hat Ubisoft die 3D-Modelle der Klassiker skaliert und sie mit Texturen in höherer Auflösung versehen: Im Erstling wirken Protagonisten und Umgebung noch etwas grob, bei den Nachfolgern genießt Ihr dagegen weitgehend ansehnliche Grafiken. Nur einzelne Objekte wie Bitmap-Feuer und Sams PDA sind in wenigen Szenen hässlich grob. Leider wurde zudem das HUD nicht überarbeitet, was speziell in ”Pandora Tomorrow” unangenehm pixelig ins Auge sticht. In puncto Renderfilme warnen wir vor den Handlungsszenen der ersten beiden Titel, die samt Letterbox-Balken ins Breitbildformat gewandelt wurden und deshalb vertikal gequetscht auf dem HDTV erscheinen – so ist die Qualität der Filmschnipsel unter DVD-Niveau.
Dank der neuen Schnellspeicherfunktion gehen Sams Abenteuer lockerer von der Hand, da Ihr nicht bei jedem Fehltritt den halben Level wiederholen müsst. Ansonsten ist das Optionsmenü spartanisch, Ihr dürft weder die Tastenbelegung ändern noch die Y-Achse des Kamerasticks spiegeln. Wer letztere Funktion gewohnt ist, wird im Eifer des Gefechts oftmals versagen. Verzichten müsst Ihr auch auf die Mehrspielermodi, nur die Kampagnen lassen sich genießen. Spendabel gibt sich Ubisoft dagegen bei den Trophäen: Jeder Level wird versilbert und auch das Gold (spielt ohne Medikit oder nur mit Pistole und Gimmicks) ist in greifbarer Nähe.










