StarCraft 64 – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Respekt, Respekt. Was Mass Media da auf dem Nintendo 64 programmiert hat, kann sich sehen (und spielen) lassen. Etliche, abwechslungsreiche Missionen und strategischer Tiefgang erfreuen das Herz jedes Hobby-Heerführers und sorgen für langanhaltenden Spielspaß. Eine der größten Schwierigkeiten, die Umsetzung der Steuerung von PC auf N64, wurde bravourös gelöst. Trotz fehlender Tastatur und Maus habt Ihr dank durchdachter Pad-Belegung stets volle Kontrolle über Eure Truppen. Die Neuerung, im Hauptmenü die gesamten Lager-Funktionen anwählen zu können, verdient ein Extra-Lob. Technisch wurde das ganze leider nicht so brillant umgesetzt: Obwohl die Grafik nur zweckmäßig ist, kommt es in Schlachten mit Massenbeteiligung zu störenden Ruckeleinlagen. Taktisches Eingreifen wird dadurch gerade in späteren Missionen zu einem schwierigen Unterfangen. Auch die niedrigere Auflösung (trotz RAM-Pak-Unterstützung) erschwert die Kriegsführung – versucht mal aus einem vielköpfigen Armee-Haufen einen speziellen Soldaten herauszupicken. Angesichts des gigantischen Spielumfangs lassen sich diese Kritikpunkte aber verschmerzen – Strategie-Fans greifen bedenkenlos zu.

Futuristische Echtzeit-Strategie mit Tiefgang: Knapp 60 Missionen motivieren Profi-Generäle wie Zivilisten.

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound
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Rudi Ratlos
18. März 2020 13:40

Dürfte eines der begehrteren N64-Spiele sein, oder?

Lincoln_Hawk
17. März 2020 22:50

Der Herr Gäbel ?
Isst jetzt gern junkfood auf YT ?
Neulich erst gesehen
Was für ein Scheiss…