Stella Deus: The Gate of Eternity – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Max Wildgruber meint: Runde für Runde vergeht Stunde um Stunde: Stella Deus mag altbacken und bieder daher kommen, weder viel Neues bieten noch auf altbekannte Genre-Fehler wie den Trainingszwang verzichten. Na und? Als Rundentaktik-Fan bin ich sofort am Bildschirm festgehext. Anstatt die kostbare Freizeit am wonnigen Baggersee zu verplanschen, hetze ich meinen juvenilen Junkertrupp durch eine Trainingssitzung nach der ­an­deren, nur um die nächste Mission mit taktischer Überlegenheit angehen zu können. Genau das kann Atlus aber nur von einem alternden Fan des Genres wie mir erwarten. Moderne Rollenspieler, die kein Verständnis mehr für stundenlanges Aufleveln haben, sehen sich schnell gefrustet nach bekömmlicheren Konkurrenzprodukten um – und die Konkurrenz ist hart und zahlreich im Feld der Rundentaktik. Drehbare Schlachtfelder hatten wir schon zu PSone-Zeiten, ein Hörspiel mit nett gezeichneten Standbildern reicht als Story-Vehikel nicht mehr aus, um sich vom Wertungsmittelmaß abzuheben. Außerdem nervt der Angst-Modus! Angsthasenhelden, die einen Befehl aus Furcht nicht auszuführen wagen, kommen in die Spieldesign-Hölle!

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Max Snake
30. November 2023 22:46

Stella Deus – Atlus Antwort zur Nippon Ichi SRPG Disgea, La Pucelle, Phantom Brave. War weniger Herausforderung. Irre das ein Jahr später nach Europa kam.

Kikko-Man
30. November 2023 21:30

Nie gespielt, hab nur damals den Test hier gelesen, aber Optik ist schon cool.

belborn
30. November 2023 19:00

Lange öde Kämpfe mit klischéehafter und wenig prickelnder Story haben mich das Werk damals abbrechen lassen