Stick It to The Man – im Test (PS3/PSV)

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Ray ist wirklich kein Glückspilz: Auf dem Heimweg von der Arbeit fällt dem mäßig motivierten Tester von Baustellenhelmen ein mysteriöses Objekt auf den Kopf. Darin befindet sich ein Organismus, der sich prompt in seinem Schädel einnistet – dort manifestiert er sich als ein langes, rosa leuchtendes Tentakel, das Ray aus dem Kopf wächst und nur er sehen kann. Mit diesem Greifarm gehen ein paar interessante Fähigkeiten einher: Ray kann nicht nur die Gedanken seiner Mitmenschen lesen, sondern auch deren Ideen und Begierden wie Aufkleber abziehen und anderen in den Kopf setzen. So löst Ihr in einem Dutzend in sich abgeschlossener 2D-Szenarien ebenso knifflige wie clevere Rätsel, flieht vor der finsteren Organisation von ”The Man” und lernt, mit dem Eindringling im Kopf umzugehen. Ähnlich wie The Cave spielt sich Stick It to The Man nicht wie ein normales Point’n’Click-Adventure, sondern eher wie ein 2D-Hüpfer. Wenn Ihr nicht gerade die witzigen, aber stets logischen Rätsel löst, springt Ihr in psychedelisch anmutenden Szenarien über schwebende Plattformen und hangelt Euch an strategisch platzierten Pins entlang.

Grafisch gefällt Stick It to The Man mit PaRappa-artigem Papierlook und witzig-schrägen Gestalten. Die Steuerung geht sowohl auf PS3 als auch auf Vita gut von der Hand, wer die Wahl hat (dank Cross-Buy zahlt man ohnehin nur einmal), greift vorzugsweise zur Handheld-Fassung: Dank Touchscreen-Unterstützung lassen sich die vielen Tentakel-Einsätze viel lockerer absolvieren.

Thomas Nickel meint: Humor und Videospiele – eine Mischung, die nur in den seltensten Fällen wirklich gut funktioniert. Bei Stick It to The Man geht das Rezept allerdings ganz fantastisch auf: Mit urkomischen Figuren, hervorragendem Gag-Timing und einem Spielprinzip, das sich hervorragend mit den humoristischen Ambitionen von Designer Klaus Lyngeled verbindet, gehört das Abenteuer ganz klar zu den aktuellen Geheimtipps im PlayStation Network. Noch dazu punktet Stick It to The Man mit eigenständigem Grafikstil sowie sauberer, griffiger Steuerung – gerade die Vita-Fassung gefällt durch sinnvolle Nutzung des Touchscreens. Spieler mit Sinn für schrägen Humor und ebenso clevere wie bizarre Rätselsituationen greifen unbedingt zu.

Schräges Adventure mit viel Humor und guten Rätseleinlagen.

Singleplayer9
Multiplayer
Grafik
Sound
Mika
I, MANIAC
Mika

Cool. Gute Indie Spiele auf der Vita sind für mich immer Pflichttitel.

DGS
I, MANIAC
DGS

Der Titel ist bislang spurlos an mir vorübergegangen… Doch Indie-Futter für die Vita ist stets Willkommen!In die aktuelle Softwareflaute passt das Spiel ganz gut rein.