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Capcom ist kein Risiko eingegangen und setzt erneut auf ein Kampfsystem im zweidimensionalen Gewand. Obwohl Charaktere und Schauplätze in Polygongrafik gehalten sind, verfolgt Ihr das Geschehen stets aus einer seitlichen Perspektive, auf Ausweichen in die räumliche Tiefe wird verzichtet. In bester Serientradition verfĂźgt jeder Kämpfer Ăźber drei Schläge und ebenso viele Tritte, die sich hinsichtlich Geschwindigkeit, Durchschlagskraft und Reichweite unterscheiden; die Kombination mit den Richtungstasten erlaubt weitere Angriffe. Geblockt wird nicht etwa mit einer eigenen Taste, sondern indem Ihr das Steuerkreuz vom Gegner wegdrĂźckt â Serienkenner fĂźhlen sich sofort zu Hause.
Ebenso vertraut wirken die Special ÂMoves, von denen jeder Kämpfer eine Ăźberschaubare und meist leicht auszufĂźhrende Anzahl im Gepäck hat. Mit simplen Viertelkreisen und aufladbaren ÂCharge Moves lĂśst Ihr in Kombination mit Schlägen und Tritten verheerende ManĂśver aus. Während Kämpfer mit Charge Moves mehr ÂTiming und Ăbung erfordern, spielen sich die Shoto-Charaktere der Viertelkreis-Fraktion besonders intuitiv. Die seit ÂSuper Street Fighter II Turbo obligatorischen Super ÂCombos sind ebenfalls mit an Bord und ÂkĂśnnen wie gehabt nur mit aufgefĂźllter ÂSuper-Leiste ausgefĂźhrt werden. Im Gegensatz zu Street Fighter III fĂźllt Ihr diese mittlerweile nur noch durch erfolgreiche ManĂśver und Âeingesteckte Treffer. Gänzlich neu sind hingegen Focus-ÂAttacke Âund ÂUltra Combos.
Alte PrĂźgelhasen fĂźhlen sich schnell wohl, denn in Grundbewegungen und Move-Palette hat sich bei den bekannten Kämpfern kaum Âetwas verändert. FĂźr frischen Wind Âsorgen die neuen Charaktere: Franzose Abel rollt unbeschadet durch ÂAttacken und greift Gegner aus der Luft, um derbe WĂźrfe folgen zu lassen. Die Geschäftsdame Crimson Viper Âhingegen verfĂźgt Ăźber einen Âbesonders hohen Sprung (den Street Fighter III-Fans bereits kennen) und gleicht ihre geringe Schlagkraft mit schnellen ManĂśvern in verschiedene Richtungen aus. Besonders ihr Âvernichtender Fernangriff, bei dem sie eine Druckwelle durch den Boden schickt, brachte uns immer wieder ins Schwitzen. Schwabbelbauch Rufus wiederum ist fĂźr sein hohes Gewicht erstaunlich flink und unÂberechenbar. Der Hobbykoch El Fuerte rennt gerne umher und setzt Kontrahenten mit WĂźrfen und Attacken aus der Luft zu, die korrekte Platzierung seiner Moves erfordert jedoch einige Ăbung.











Wieso ist das schon bei den Retrotests đ war damals megagut, hab noch die CE mit Diorama. Capcom-technisch durch diverse Updates dann weiter perfektioniert.
Ja, fand das damals auch super. Vor allem weil alpha und 3rd auch an mir vorbei gingen.
Mit Sicherheit eines der besten Serien-Revivals/Reboots ever. Und die Grafik war einfach sehr lecker.