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Umso größer die Freude über dieses Remaster-Doppelpack, das nur einen Bruchteil dessen kostet. Noch dazu, weil Konami nicht einfach die beiden PlayStation-Abenteuer hochgerechnet und zusammengeschnürt hat, tatsächlich wurde dem Duo eine ordentliche grafische Überarbeitung zuteil. Die klassischen Sprites blieben in ihrer Pixel-Pracht erhalten, die Hintergründe sind jetzt aber ebenso hoch aufgelöst wie die polygonalen Kampfarenen, und natürlich werden beide Titel nun im 16:9-Format dargestellt. Alle Charakterporträts wurden neu gezeichnet und auch die Lokalisation beider Spiele wurde für die englische und deutsche Fassung überarbeitet. Tatsächlich liegt das erste Suikoden jetzt erstmals in unserer Sprache vor: Die Übersetzung ist ganz ordentlich gelungen, auch wenn Formulierungen gelegentlich arg wörtlich und offenbar ohne Kontext aus dem Englischen übernommen wurden.
Die fantastische Musik, ein Markenzeichen beider Spiele, blieb derweil unangetastet, auch auf ausbremsende Sprachausgabe wurde verzichtet. Dafür reichert Konami die Welt um zahlreiche grafische und akustische Effekte an. An der Extra-Front gibt es ein Musikmenü und einen Betrachter für bereits erlebte Zwischensequenzen, die naheliegende Art-Galerie für die zahllosen herrlichen Charakterillustrationen sucht Ihr dagegen vergebens.
Auch anderweitig hält man sich in Sachen Ergänzungen zurück. Grafikfilter sind hier ebenso wenig vorgesehen wie die Möglichkeit, zur alten PlayStation-Darstellung zu wechseln. Auf die bei vielen Klassiker-Neuauflagen fast schon obligatorische Rückspulfunktion wird ebenfalls verzichtet – allerdings ist die bei einem rundenbasierten Rollenspiel wie Suikoden auch kaum nötig. Auf Knopfdruck dürft Ihr die (ohnehin bereits sehr flotten) Kämpfe beschleunigen und mit drei wählbaren Schwierigkeitsgraden sollen blutige Anfänger und abgebrühte Profis abgeholt werden. Die Steuerung fühlt sich nun griffiger an, wie im leider nicht lokalisierten PSP-Port könnt Ihr jetzt diagonal laufen, auch eine Renn-Funktion hat Konami ins erste Spiel implementiert.
Schließlich wurden die Menüs überarbeitet und um ein paar Komfortfunktionen ergänzt: In Läden seht Ihr im Erstling nun, wie neue Ausrüstung Eure Charakterwerte beeinflusst. Das limitierte Inventar bleibt dagegen erhalten, gerade in den ersten Spielstunden müsst Ihr öfter mal Gegenstände herumreichen, um Eure Figuren stets gut ausgerüstet zu halten – das ist in der Fortsetzung eleganter gelöst.


















Mh, die Verbesserungen klingen nett, aber da ich die PS1-Versionen schon für die Vita habe, werde ich die beiden Teile wohl da spielen.
Switch/Xbox One (S/X)/Playstation 4 (Pro): 30fps
Switch 2/Xbox Series (S/X)/Playstation 5/PC: 60fps
Auflösung Switch 2:
TV mode:2560×1440 (Switch 1: 1920×1080)
Handheld mode:1920×1080 (Switch 1: 1280×720)
https://www.konami.com/games/suikoden/rem/1_2/us/en-us/products
Konnte dank des PS1 Emulation für je 5€ auf PS Vita Store nach holen. Die HD Version beschlossen ich für Xbox One/ Xbox Series X als Disk bei Netgames zu legen.
Aus heutigen Sicht nachvollziehbar, warum Suikoden I & II als Kult Marke geht.
Ich mir schon, denn die Switch-Fassung läuft aus kaum nachvollziehbaren Gründen nur in 30fps.
Huch?
Die Switch 2 ist doch abwärtskompatibel, und dass dieses 25 Jahre alte PS-One-Spiel mit neuen HD-Hintergründen dort einen signifikanten Performance-Boost erlebt, kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen 😅
Ich habe da auch Interesse dran warte aber auf die Switch 2 Version.
Habs durch Zufall entdeckt, kannte es bislang nicht und fands absolut super 🙂
Schön, dass Konami seit geraumer Zeit endlich seine alteehrwürdigen Marken revivalt ☺️