Super Mario 3D World + Bowser’s Fury – im Test (Switch)

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Die größte Neuerung findet Ihr allerdings außerhalb von Super Mario 3D World. Nintendo hat nicht einfach nur einen neuen Spielmodus ergänzt, stattdessen ist Bowser’s Fury eher ein komplett neues (nicht ganz so umfangreiches) Mario-Abenteuer, das den Grundlagen von Super Mario 3D World noch einmal ganz neue Aspekte abgewinnt. Mario findet sich auf einer seltsamen Katzen-Insel wieder und hat ein Problem: Bowser ist auf gigantische Größe angewachsen und scheint ­außer Kontrolle, selbst Sohnemann Bowser Jr. weiß sich nicht mehr zu helfen. So tun sich die beiden widerwillig zusammen, um den entfesselten Papa zu stoppen.
Mario steuert sich grundlegend wie in 3D World, bewegt sich aber freier – hier ist er nicht mehr an die acht Richtungen des Hauptspiels gebunden. Bowser Jr. wird entweder von einem zweiten Spieler übernommen oder greift Euch als KI-Begleiter unter die Arme – Ihr bestimmt dabei selbst, wie stark Euch der kleine grüne Unhold unterstützen soll.

Anstatt einzelne Levels über eine Karte auszuwählen, sind hier alle Szenarien miteinander verbunden. Knifflig wird das Ganze durch den fiesen Bowser: Regelmäßig greift der Gigant aus dem Hintergrund an und schießt mit Feuerstrahlen, wirft mit Magma und verändert auch mal die Struktur der Levels. Euer Ziel ist es derweil, Katzen­insignien zu finden, um eine große Glocke zu aktivieren. Die verpasst Mario nicht nur ein Katzen-Outfit, er wächst dann auch über sich ­hinaus und es kommt zum Kampf in bester Kaiju-Manier – Godzilla, Gidorah und Co. nicken anerkennend, wenn sich die beiden Riesen gegenseitig an Fell und Schuppen gehen und dabei das ganze Atoll ins Wanken bringen.

Zwar ist Bowser’s Fury kein ausgewachsenes Mario-Aben­teuer, aber dennoch ein durchaus substanzielles Angebot mit mehreren Stunden Spielzeit. Es gibt massig Geheimnisse zu entdecken und viel zu tun (auch nach dem ersten Abspann) – tatsächlich wird hier mehr Umfang geboten, als man auf den ­ersten Blick annehmen würde. Tut Bowser’s Fury also nicht ­direkt als laue Bonus-Dreingabe ab. Es hätte wohl niemand etwas dagegen, würde Nintendo aus diesem spaßigen Konzept ein eigenständiges Abenteuer stricken. Und wer weiß, bei Captain Toad hat das ja auch funktioniert!

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deztiny
29. Dezember 2021 15:04

Weiß nicht was die “böse” Farbe mit “okkulten” zu tun hat, aber egal.

Das Spiel finde ich genial, wie auch schon 3D Land auf dem 3Ds. Wesentlich besser als Odyssee, was soll diese ewige herumsucherei und tonnen an Sternen zu finden, für die man an irgendeiner Stelle auf den Boden stampfen muss.
3D World ist eben mehr ein Plattformer, dicht und perfekt durchdesigned. Ein Traum. Und ich mag Openworld eigentlich weniger, aber Bowsers Fury hat mich sowas von abgeholt! Das setzt dem Spiel finde ich die Krone auf!
Eigentlich stehe ich Retro mäßig mehr auf 2D Marios, aber 3D Land und 3D World liebe ich.

Und ich finde es cool, dass man für 100% mit allen fünf Personen durchspielen muss. Sie spielen sich ausreichend unterschiedlich, dass man auch etwas unterschiedliche Wege gehen kann.

Kleinigkeiten dich ich noch gerne gehabt hätte:
1. dass man mit jeder der 5 Personen die Stange oben erwischen muss. So ist es mit der Prinzessin wegen des Schwebens meist am einfachsten und bei den anderen dann egal. Schade.
2. Es reicht Sterne zu holen ohne danach das Level zu schaffen. Also wenn man stirbt, bleibt der Stern geholt. Dadurch kann man eigentlich schwierige Sterne durch “Harakiri” Aktionen besorgen. Schade.
3. Es wäre supereinfach und ein riesen Spaß eine “Zeit”-Herausforderung zu machen. Also eine Runde muss unter einer vorgegebenen Zeit geschafft werden. z.B. Pokal (Mario Kart 🙂 in Bronze, Silber, Gold für z.B. 60, 55 und 50 Sekunden. (In Mario Kart gibt es ja auch die Nintendo-Geister im Zeitfahren). Sehr schade.

8BitLegend
29. April 2021 10:29

Ich verstehe nicht ganz warum selbst Mario unbedingt noch mit apokalyptischen Metaphern daherkommen muss. Diese Überbetonung des okkulten quer durch alle Medien und Franchises geht mir enorm auf den Sack.

Abgesehen von der “Bowsers Fury” Geschichte aber die Wii U Umsetzung, auf die ich gewartet hatte. Mag das Konzept deutlich lieber als Odyssey. Da erkennt man das klassische Gameplay immerhin wieder, auch wenn nichts über die knackige Spielbarkeit der Klassiker geht.

Nipponichi
28. April 2021 20:54

Da schließe ich mich bei beiden Collections an. Bei Metroid bitte aber auch noch Other M mit vernünftiger Steuerung hinzufügen.

Morolas
28. April 2021 20:23


Die Zelda Collection nehme ich aber was ich umso mehr will ist die Metriod Prime trilogie.
Ich habe keine Wii mehr und die games als hd remaster wàre schon ganz geil.

T3qUiLLa
28. April 2021 9:01

finde das openworld konzept ansich auch sehr gut aber irgendwie find ich das klassiche leveldesign auch besser. halte 3d world auch für eines der besten marios überhaupt. bin sehr froh es in der sammlung zu wissen. nu bin ich langsa wunschlos glücklich mit der switch…fehlt nur noch ne ordentliche zelda colletion. DANN bin ich restlos zufrieden.

Nipponichi
26. April 2021 20:17

Das eigentliche Hauptspiel kennt man ja größtenteils von der Wii U. Mir persönlich hat es weit besser gefallen, als Sunshine oder das aktuelle Odyssey. Mit Bowser’s Fury verhält es sich bei mir aber irgendwie ähnlich wie schon bei Breath of the Wild.

Irgendwie fühlen sich beide für mich auf der einen Seite sehr interessant an, aber zugleich auch wieder irgendwie unpassend. Ich kann es nicht einmal richtig erklären, was mich daran stört. Irgendwas paßt eifnach nicht. Mir wäre aber lieber ein typisch normales Mario lieber gewesen. Vielleicht eine Mischung aus 64, Galaxy und 3D World.

Supermario6819
26. April 2021 16:59

Ich bin ja großer Nintendo und Mario Fan seit 1990.Bowsers Fury hat mit aber nicht gefallen weder Grafisch noch spielerisch.Mal sehen ob da noch etwas kommt.