Super Mario Galaxy 2 – im Klassik-Test (Wii)

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Seite 3

Auf seiner Odyssee durchs Weltall saust Mario über eisige Berg­hänge und durch feucht-fröhliche Wasser(fall)welten, erobert Sand­pyramiden und Geistermonde, macht Honigwaben- oder Baumwipfel-­Planeten unsicher und springt durch knallbunte Puzzle- sowie Süßigkeiten-Galaxien. Neben den bekannten Verwandlungen wie Feuer­mario, Geisterklempner, Sprungfeder-Italiener und natürlich der Biene Mario schlüpft unser Held neuerdings in ein luftig-leichtes Wolkenoutfit oder streift die tonnenschwere Felskluft über – mehr dazu im Infokasten auf Seite 50. Auffälligstes neues Item ist ein Bohrer, mit dem Ihr Euch durch die Erde und sogar quer durch ganze ­Miniplaneten schraubt – diese Fähigkeit geht ebenso wie alle anderen Aktionen äußerst intuitiv von der Hand. Die Entwickler benutzen Marios neuestes Gadget vorbildlich für kluge Denkaufgaben und turbulente Bosskämpfe.

Einige Levelkonstruktionen aus den Nintendo-Galaxien haben uns besonders beeindruckt: Das schon aus den 2D-Episoden bekannte Feature des Gegen-ein-Gitter-Schlagens, um auf die andere Seite von selbigem zu gelangen, klappt in 3D mittels Stampfattacke, führt zu irrwitzigen Kameraschwenks und kulminiert in einem packenden Bosskampf. Wenig rasant inszeniert, dafür umso malerischer geriet der Ausflug in eine mal zwei-, mal dreidimen­sionale Wolkenstadt, in der der Wind zu Eurem besten Verbündeten oder ärgsten Feind wird.

Nicht minder spannend sind Marios Hüpf-Eskapaden über abstrakte Klotz- und Balkenkonstruktionen vor dem Hintergrund des sternenübersäten Weltalls – per Remote-­Schüttler klappt Ihr Plattformen um und versenkt so gefährliche Kettenhunde oder ebnet den Weg für Eure Durchreise. Manch früher Zwischen- oder Bossgeger glänzt zwar eher durch seine Niedlichkeit als durch sonderlich ausgefeilte Angriffsmuster, spätestens aber wenn Cheffe Bowser zum Tanz auf seinem Miniplaneten lädt, müsst Ihr Euer Ausweich- und Timing-Geschick unter Beweis stellen. Und weil Euch Nintendo ab Welt vier vor so manch hart zu knackende Geschicklichkeitsnuss stellt, bieten sie Euch im gleichen Atemzug ein dreistufiges Hilfesystem an – mehr dazu im Kasten links unten. Zudem aktiviert Ihr neuerdings fair verteilte Checkpoint-Fahnen oder mampft wie schon in Teil 1 manchen rot-gelben Pilz, um Marios Energie kurzzeitig von drei auf sechs Einheiten zu erhöhen; ­natürlich frischen auch gesammelte Münzen die Klempner-Power wieder auf.

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Supermario6819
3. April 2026 16:42

Finde es schön das euch die Teile so gut gefallen aber mir haben sie damals auf der Wii schon nicht gefallen und auf der Switch war es jetzt auch nicht anders.Ich würde ja gerne etwas anderes sagen aber für mich sind es die schwächsten 3D Marios.

Whitebeard91
3. April 2026 13:01

Galaxy 2 ist für mich etwas besser als der Erstling, alleine schon wegen Yoshi.
Was ich bei beiden Galaxy Teilen jedoch schade finde, dass sie viel zu leicht sind.
Das Gefühl hatte ich schon damals auf der Wii und jetzt auf der Switch hat sich das nochmals bestätigt.
Ungeachtet dessen sind die beiden Galaxy Spiele aber grandiose Jump’n Run und belegen bei mir gemeinsam Platz 2 im Mario Ranking.

Revan
1. April 2026 21:57

Fands einen winzigen Ticken schlechter als den genialen Vorgänger (Level sind noch linearer, einige Ideen recyclet, Soundtrack minimal schwächer).

In Summe aber immer noch ein großartiges und zeitlos geniales Spiel 😊

Max Snake
1. April 2026 17:03

Was für einen Rausch Erlebnis.

Supermario6819
1. April 2026 16:44

Passend zum Start des neuen Super Mario Films.

Nipponichi
1. April 2026 16:43

Mal abgesehen davon, daß mich die Steuerung der Wii nervte, war das Spiel äußerst genial und bot im Grunde alles, was man sich bei einem 3D-Mario nur wünschen konnte. Und Yoshi als Zugabe war ebenfalls eine schöne Sache.

Seitdem man es auch für die Switch bekommt, hat sich die Wii-Version im Grunde erledigt, zumindest für mich. Das Spiel sieht auch heute noch fantastisch aus und man hat in meinen Augen nicht das Gefühl, daß es in Wahrheit ein mittlerweiel altes Spiel ist.