
Seite 2
Im Kampf wird es noch komplizierter: Neben der Lebensleiste gibt es in Super Street Fighter IV einen Super- und einen Ultra-Balken. Der erstgenannte besteht aus vier Abschnitten, die Ihr durch Spezialattacken füllt. Aktiviert Ihr selbige durch Drücken zweier statt nur einer Schlag- bzw. Tritt-Taste, lasst Ihr sogenannte EX-Moves vom Stapel – stärkere Angriffe mit größerer Reichweite und meist höherer Priorität, für die Ihr einen Abschnitt opfert. Die volle Super-Leiste wird für durchschlagende Super Combos benötigt; am vernichtendsten sind jedoch Ultra Combos, von denen jeder Charakter neuerdings zwei zur Auswahl hat. Vor jedem Match entscheidet Ihr Euch für eine, zum Wechseln müsst Ihr nach dem Match umständlich in das Charaktermenü zurückkehren.
War beispielsweise Ryus Ultra-Feuerball aus Street Fighter IV nur am Ende einer Combo nützlich und ansonsten für Widersacher leicht zu umgehen, ist sein Alternativ-Move flexibler einsetzbar. Darüber hinaus hat Capcom zahlreiche Attacken hinsichtlich ihrer Reichweite und Stärke modifiziert, um für ausgeglichenere Verhältnisse zu sorgen. Der hünenhafte Sagat beispielsweise wurde ebenso geschwächt wie der extrem fiese Alleskönner-Boss Seth.
Im Arcade-Modus für Solisten sorgen acht Schwierigkeitsstufen für ausreichend Herausforderung, doch mit der Unberechenbarkeit menschlicher Widersacher kann die KI nicht konkurrieren. Zwischen den Matches auf dem Weg zum Endboss Akuma lockern zwei Bonus-Stages die Keilerei auf: Zertrümmert ein Auto und herabfallende Fässer für Extrapunkte. Das ist eine charmante Hommage auf Street Fighter II – spielerisch aber Käse.
Im Vergleich zum Vorgänger schaltet Ihr Kostümfarben und Provokationen deutlich schneller frei – auch legt Ihr auf Wunsch fest, ob Englisch oder Japanisch gesprochen wird. Schon bald dürft Ihr obendrein alternative Hintergrundmusiken wählen. Technisch hat sich zum Vorgänger wenig getan: Zwar sind die Move-Tabellen endlich auch in SD-Auflösung einigermaßen leserlich – darüber hinaus gleichen Hintergründe und Kämpfer denen des Vorgängers aber wie ein Ei dem anderen, lediglich die neue Afrika-Stage hebt sich positiv ab. Weil die Ladezeiten der teils ereignisreichen Hintergründe recht lange sind, empfehlen wir die Installation auf beiden Systemen.
Für welche Version Ihr Euch entscheidet, hängt von Eurem Eingabegerät ab – das Xbox-360-Standardpad ist unpräzise, was erneut zu einer symbolischen Abwertung von einem Punkt führt.











Super Street Fighter IV ist an den Tag erschienen, als die M! Games die 200. Ausgabe geknackt hat und das Tunier in Schwäbisch Gmünd statt fand. Hätte gern dabei gewesen, aus Logistik Gründen ging leider nicht.
Zur Spiel selbst sage ich nur: “Hadouken!”
Mehr muss man nicht sagen! 😀
Ja, SFIV war/ist n super Ableger der Serie. Insb. die Ultra-Version war richtig gut und umfangreich.
War und ist ein coole Spiel. Es spielte sich butterweich und kann sich heute noch gut sehen lassen. Davon hätte ich gerne mal eine physische Version für PS4 oder PS5. Dann aber natürlich die Ultra-Version, wie man sie zumindest digital im PSN bekommt.
SF4 war ein tolles Spiel. Wie in jedem SF habe ich online immer deutlich mehr Matches verloren als gewonnen, aber es hat immer motiviert und Spaß gemacht.