The Legend of Heroes: Trails Through Daybreak II – im Test (PS5)

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Auf Nihon Falcom ist Verlass: Nicht mal ein Jahr nach dem ersten The Legend of Heroes: Trails Through Daybreak steht jetzt der direkte Nachfolger bereit. Der beginnt auch ganz serientypisch recht unmittelbar ein paar Wochen nach dem Finale des Erstlings: Zwar haben Van Arkride und ­seine Freunde den Umtrieben des organisierten Verbrechens in Edith, der Hauptstadt der Republik Calvard, ein vorläufiges Ende gesetzt, doch der Ärger ist noch lange nicht vorbei. Ein Serienmörder treibt nun sein Unwesen und die wenigen existierenden Aufnahmen zeigen eben jenen Killer in einer Form, die stark an Vans Grendel-Verwandlung erinnert – kein Wunder, dass der Verdacht schnell auf ihn fällt. Doch gemeinsam mit Bracerin Elaine nimmt er die Ermittlungen auf, stellt den Mörder – und der tötet erst Elaine und dann auch Van. Hier kommt die zentrale Zeitlinien-Mechanik ins Spiel: Agnes, Vans Assistentin, muss die schreckliche Tat mit ansehen und aktiviert unbewusst ihren Oct-Genesis – und dreht die Zeit zurück. Vielleicht gibt es ja auch andere Lösungen, als dem Mörder direkt blindlings in die Falle zu tappen!

Und so erkunden Van und Co. die Hauptstadt und andere Areale, lösen Aufträge und Subquests oder treiben die Geschichte voran. Die meisten Systeme und mancher Bereich wurden aus dem Vorgänger übernommen, auch das durchdachte Kampfsystem kommt hier wieder zum Einsatz. Kleinvieh verhaut Ihr direkt wie in einem Actionspiel, wollt Ihr dagegen taktisch vorgehen, dann wechselt Ihr auf Knopfdruck in den rundenbasierten Modus. Und da Trails Through Daybreak II auch noch auf Zufallsbegegnungen verzichtet, läuft das Spiel gar nicht erst Gefahr, Euch mit seinen Kämpfen zu nerven oder zu langweilen. Wer eines der früheren Trails-Abenteuer gespielt hat, der findet sich schnell zurecht: Trails Through Daybreak II handelt im gleichen Universum wie sämtliche Episoden seit Trails of Cold Steel und Querverweise zu vergangenen Abenteuern machen die Umgebung ebenso lebendig wie die zahlreichen Charaktere. Und je mehr Ihr Calvard erkundet, je mehr Nebenaufgaben Ihr erledigt, desto schwungvoller wird ­Falcoms herrlich durchdachte Welt und ­desto wohler fühlt Ihr Euch auch in ihr.

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