The Riftbreaker – im Test (PS5)

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Die erfolgreiche Genre-Konkurrenz meidet bisher die Konsolenwelt. Zu komplex scheint die Umsetzung für die Controllersteuerung. The Riftbreaker zeigt, wie es gehen kann. Als Wissenschaftlerin mit Mech-Anzug erforscht Ihr einen fremden Planeten, um diesen zu kolonisieren. Ihr müsst aber auch gleichzeitig einen Weg zurück zur Erde finden. Mit Eurem Mech-­Anzug wandert Ihr durch die bunte Flora und Fauna und sucht Metallvorkommen, die Ihr mühsam händisch mit Eurem Bohrer abbaut. In der Nähe der Ressourcen solltet Ihr nun Euer Hauptquartier aufbauen. Dadurch ergeben sich neue Bauoptionen. Jetzt könnt Ihr eine Bohrstation errichten, aber diese muss dann natürlich auch mit Strom versorgt werden – durch Solar- und Windanlagen, die je nach Wetter mehr oder weniger Strom liefern. Je mehr Ihr jedoch baut, desto mehr macht Ihr Euch die Fauna zum Feind, die Euch regelmäßig auf die Pelle rückt.

Um Eure Produktionsketten zu schützen, zieht Ihr Zäune und errichtet Geschütztürme. Doch da sich Eure Rohstoffe irgendwann erschöpfen und Ihr für komplexere Bauten andere Materialien benötigt, erkundet Ihr den Planeten. Dabei trefft Ihr auf Wesen, die sich mit Eurer Anfangsklinge und den Standardgewehren nicht bezwingen lassen. Also ist es Zeit, eine Forschungsstation zu errichten. Es warten drei ausladende Forschungsbäume auf Euch mit Alientechnologie, neuen Basisbauten und zusätzlichen Kalibern wie Raketenwerfer, Energiewaffen und Flammenwerfer – der wiederum Flüssigkeiten benötigt, weswegen Ihr Filteranlagen baut, um Schlamm- und Giftgebiete leerzupumpen. Eure Anlagen werden daher immer komplexer und später reist Ihr mit Portalen sogar noch in weitere Biome, um Euer Netzwerk zu vergrößern. Eine Hauptquest gibt Euch glücklicherweise jederzeit einige Ziele vor, was besonders den Einstieg sehr zugänglich macht. Durch stetigen Fortschritt und die immer wieder angreifenden Gegnerwellen habt Ihr immer etwas zu tun. Auch die Steuerung geht fast immer gut von der Hand, nur manuelle ­Reperaturmaßnahmen und das Errichten von Zäunen funktioniert etwas fummeliger. Die schicke Optik glänzt mit einer zu großen Teilen zerstörbaren Umgebung. Da die Gegnermassen ziemlich enorm werden, sind Fernkampfangriffe mitunter schwer auszumachen. Habt Ihr die ca. 30-stündige Kampagne einmal durch, könnt Ihr im Überlebensmodus gegen immer stärkere Wellen ­antreten. Die Schwierigkeit passt Ihr mit etlichen Modifikatoren ­individuell an.

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