
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Thirsty Suitors ist ein wildes Erlebnis, das seine verschiedenen Aspekte weitgehend gelungen unter einen Hut bringt – und wo es nicht ganz klappt, nimmt man die rauen Kanten angesichts des schrillen Charmes ohne Groll in Kauf. Jala, ihre Familie und Ehemaligen sind eine skurrile Truppe, mit der es sich lohnt, die Zeit zu verbringen, und erfreulicherweise funktionieren die meisten Spielmechaniken gut. Die Rundenkämpfe sind flott und dynamisch inszeniert, wenn sie auch ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Die Kocheinlagen machen Laune, obwohl sich einige Abläufe häufig wiederholen. Nur das Skaten ist mir doch etwas zu wenig prickelnd, um mich jenseits der notwendigen Aufgaben näher damit zu beschäftigen. Insgesamt hat mich der Besuch in Timber Hills rundum unterhalten, nicht zuletzt dank der schrill-bunten Inszenierung sowie starker Sprecher – und als ein vergnüglicher Einblick in andere Kulturkreise macht das Spiel auch noch einen gelungenen Job.
Schrullig-charmante Mischung aus flotten Rollenspielkämpfen, Skateboarding und Kochstunden.
| Singleplayer | ![]() | 77 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









