Thrasher presents: Skate and Destroy – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Als erstes kommt der Frust: Tony Hawk-verwöhnte Skateboarder schmeißen bei Thrasher zunächst deprimiert das Joypad an die Wand. Den Anspruch einer ernsten Simulation kann das Rockstar-Produkt ohne Zweifel für sich verbuchen. Wenn Ihr also Realismus sucht, liegt Ihr hier genau richtig: Spektakuläre Über-Tricks gibt es praktisch nicht, schon Standardaktionen müsst Ihr Euch mit langer und harter Übung erarbeiten. Dabei ist Entwickler Z-Axis ein Stück über das Ziel hinausgeschossen: Etwas leichter zugänglich ­hätte Thrasher schon ausfallen dürfen. Bis zu vier Tasten zugleich für einen Trick zu drücken ist schlicht unpraktisch. Merkwürdig finde ich auch, dass eine Landung schon beim kleinsten Fehler missglückt, aber eine Kollision mit Ge­genständen oft in ungebremster Fahrt in die Gegenrichtung endet. Die Grafik kann mit Tony Hawk nicht mithalten, gefällt aber durch eine schlichte Eleganz und flotte Bildrate, dafür vermisse ich einen Splitscreen. Etwas flau sind die Soundeffekte ausgefallen, dafür punktet der edle Soundtrack: Puristen mögen zwar das Fehlen von Indie-Rock beklagen, aber der alte Hip Hop passt wunderbar zum Geschehen.

Ideal für Hardcore-Skater: Ernsthafte und sehr übungs­intensive Skateboard-Simulation mit feinem Soundtrack.

Singleplayer76
Multiplayer
Grafik
Sound
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2 Kommentare
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Vhaalh
21. Dezember 2019 1:43

Habe damals alles was mit skaten zu tun hatte wie Luft aufgesogen. Ich wollte so sehr gefallen an dem Spiel finden weil die Musik und das Setting einfach geil waren. Leider blieb der Spielspaß aufgrund der Steuerung auf der Strecke…

Anonymous
Anonymous
20. Dezember 2019 15:30

War für mich ne gute Alternative zu Tony, ohne aber in dessen Spielspaß-Sphären zu gelangen.
Skate hatte es dann zwei Generationen später besser gemacht.