Toughman Contest – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Heinrich Lenhardt meint: Irgendwo in Deutschland: Wir stellen uns in Boxershorts vors Mega Drive, hören uns dreimal am Stück “Conquest of Paradise” an und dann beginnt der Kulturabend mit einer Runde Toughman Contest. 32 MBit für ein paar fiese Proleten, die sich die Birne einschlagen – nicht gerade der Feingeistigkeits-Höhepunkt in der EA-Sports-Geschichte. Immerhin, für Box-Verhältnisse ist die Steuerung ganz gut – auch wenn oft schnelle Haken und kaum die Spezialschläge zum Sieg führen. Die Grafik mit den großen Spielfiguren ist kompetent; die Hintergrundbilder driften aber deutlich ab und die Wackelpudding-Animation des Nummerngirls ist unerotischer als Carolin Reiber beim Hackbrettölen. Für Liebhaber derber Faustkämpfe ist das Modul OK; ein Turnier mit Freunden macht zudem deutlich mehr Spaß als die Computer-Bekämpferei.

Rüpel-Boxturnier mit 24 Spielfiguren und 14 Spezialschlägen. Solide, aber nicht so charmant wie ”Super Punch-Out”.

Singleplayer67
Multiplayer
Grafik
Sound
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Rudi Ratlos
20. Februar 2018 11:36

Und noch so ein Videotheken-Spiel – war ganz lustig.