Trails in the Sky 2nd Chapter – im Test (PS5 / Switch / Switch 2)

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Ein gutes Jahr nach dem ersten Remake-Kapitel geht das Abenteuer um die junge Bracerin Estelle Bright weiter: Ursprünglich erschien Trails in the Sky 2nd Chapter 2006 nur in Japan für den PC. Ein Jahr später folgte eine PSP-Por­tierung, die erst 2015 ihren Weg in den Westen fand – und das auch nur als Download.

Genau wie der erste Teil ­wurde auch 2nd Chapter komplett überarbeitet. Estelle und Co. bereisen eine dreidimensionale Welt. Aus den Sprites des Originals wurden 3D-Figuren und das Kampfsystem basiert auf einer spannenden Hybrid-Mechanik: Kleinvieh vermöbelt Ihr in Echtzeit, auf Knopfdruck wechselt Ihr jedoch direkt in den komplexen, rundenbasierten Modus. Inhaltlich schließt das Spiel nahtlos an das dramatische Ende des Vorgängers an und erzählt die Geschichte um Estelle und das Königreich Liberl gekonnt weiter. Besonders Estelle und ihre Begleiter gehören zu den interessantesten und sympathischsten Figuren, die RPG-Experte Falcom je hervorgebracht hat. Spielerisch knüpft der neue Teil dort an, wo der vorherige Teil aufgehört hat. Allerdings beginnt Ihr nicht ganz so stark, wie Ihr den Vorgänger abgeschlossen habt – schließlich möchte man sich eine gewisse Herausforderung bewahren.

Das Abschließen des Vorgängers ist dringend empfohlen: Die Handlung des 2nd Chapter setzt direkt nach dem dramatischen Ende des Erstlings ein. Wer das nicht kennt, verliert dessen Wirkung und wird vor allem zu Beginn Schwierigkeiten haben, dem Geschehen richtig zu folgen.

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