Truxton Extreme – im Test (Switch 2)

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1988 beeindruckte Toaplans Tatsujin in Japans Game Centers. Im Jahr darauf erschien das furiose Vertikal-Shoot’em-Up als Truxton im Westen; auch die Umsetzungen für Mega Drive und später die PC Engine begeisterten. Mit seinen markanten Gegnerdesigns, durchschlagskräftigen Waffen und den ikonischen Totenkopf-Bomben gilt Truxton heute als Kultspiel. Auch der Arcade-Nachfolger aus dem Jahr 1992 genießt einen hervorragenden Ruf. Das erklärt vermutlich, warum der damalige Designer und Komponist Masahiro Yuge seine neue Firma Tatsujin (zu Deutsch: ”Meister”) nicht nur nach diesem Klassiker benannt hat, sondern als erstes großes Projekt auch einen echten Nachfolger veröffentlicht.

Spielerisch bleibt Truxton ­Extreme seinen Vorgängern treu: Ihr fliegt durch überraschend lange, vertikal scrollende Stages, sammelt Power-ups, Bomben, Speed-ups und Extrawaffen und zerstört alles, was Euch vor das Bordgeschütz kommt. Dabei folgt das Spiel klassischen Genremus­tern: Truxton Extreme ist kein Bullet-Hell-Geballer und verlangt von Euch, wie der japanische Titel es dezent andeutet, die Levels, Feindformationen und Boss­angriffe wirklich zu meistern. Verliert ein Solo-Spieler ein Leben, startet er wieder beim letzten Rücksetzpunkt. Im Gegensatz zu modernen Arcade-Portierungen könnt Ihr Euch hier nicht mit unendlichen Credits, großzügigem Bombeneinsatz und sofortigem Respawn durchmogeln. Etwas einfacher wird es jedoch, wenn Ihr zu zweit startet. Wird einer getroffen, kann ihm der andere Pilot noch schnell zu Hilfe eilen.

Kernstück von Truxton ­Extreme ist der Storymodus: Mit drei Piloten fliegt Ihr durch die knackigen Levels und verfolgt nach jedem Abschnitt die Geschichte über hübsch illustrierte Comic-Panels weiter. Einsteiger lernen im einfacheren ”Heart Stopper”-Modus die Grundlagen, wer es richtig knackig will, versucht sich an der Arcade-Variante; hier sorgen Online-Ranglisten für zusätzliche Motivation. Technisch zeigt sich Truxton ­Extreme sauber: Die polygonalen Levels sind gut lesbar und dennoch ­atmosphärisch, ebenso überzeugen das Gegnerdesign, die saubere Performance und die gleißenden Laser-Effekte. Das für Vertikal-Shoot’em-Ups ungewöhnliche 16:9-Format wird durch das hohe Flugtempo und die vielen breit gefächerten Extrawaffen sinnvoll genutzt.

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belborn
2. Oktober 2026 18:36

Die weiße Laserwaffe benutz ich auch.Nur blöd wenn man aus Versehen eine andere aufsammelt.Sowas krasses hab ich noch in keinem Shooter erlebt
Ich find das Spiel Klasse.Aber soviele Sachen die mich zur Weißglut treiben.
Rücksetzpunkte mitten im Gegnerpulk.
9 Leben sind Klasse,nur wenn man sie hintereinander verliert ist die Waffe bei Lvl1.
Die laaaangen Levels wo man teilweise fast einschläft und dann ahhh ja ….

Max Snake
2. Oktober 2026 18:18

Respekt an Masahiro Yuge und sein Team.

genpei tomate
2. Oktober 2026 17:52

Man kann sich das Game durchaus einfacher machen, indem man die Weiße Such-Laser Waffe nimmt, alle anderen ignoriert und Bomben-respawn freischaltet. Dann ist es wie Cheaten. 😉
Hr Yuge hat geliefert und ich spreche dem alten Meister meine Dankbarkeit aus, für ein großartiges Erlebnis äh..alter Schule, auch wenn sich Truxton Extreme so gar nicht alt anfühlt.
Bisher ist es mein Spiel des Jahres!