Vandal Hearts – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Robert Bannert meint: Obwohl dieses Isometrik-Märchen Konamis Einstand ins Strategie-Genre ist, wirken Interface und Charakter-Design von Vandal Hearts routiniert: Jeder Waffenbruder hat seine eigene Geschichte in petto, wartet mit individuellen Qualitäten auf und wird in den Gefechten bis zur letzten Pixelfaser gefordert. Die dreidimensionalen Schlacht­felder sind abwechslungsreich und sauber durchgestylt, die dritte Dimension wurde mit unterschiedlichen Höhen-Niveaus und Gemäuern fantasievoll ausgereizt. Zum Top-Taktiker fehlen allerdings Feinheiten wie versteckte Charaktere oder ein interaktiver Handlungsfaden: Einmal durchgespielt, verstaubt Eure CD im Regal. Wer eine oberflächliche Spielwelt und holprige Übersetzung verschmerzen kann, freut sich über stimmige Fantasy-Taktik mit deutschen Texten.

Runden-Strategie mit Rollen-spieldaten und durchdachten 3D-Schlachtfeldern: Ohne Tiefgang, aber hochmotivierend.

Singleplayer76
Multiplayer
Grafik
Sound
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Grossmeister B
2. Januar 2019 12:40

Eines meiner Lieblings-Strategiespiele! Die Spielmechanik ist ähnlich einfach und genial wie bei den alten X-COM Spielen. “Nur noch schnell eine Runde weiterspielen” 🙂
Bei dem viel kleinteiligeren Vandal Hearts 2 bin ich nur schwer reingekommen und habe irgendwann nicht mehr weitergespielt.
Die Fortsetzung auf PS3 will Auch noch gespielt werden…

belborn
2. Januar 2019 11:42

Ich kann mich nicht mehr an so viel Details erinnern,aber kam mit dem System gut klar.Auch wenn man keinen kämpfer verliert dann am ende doppelt Exp.kassiert war motivierend.
Aber stimmt mit spielzeit.war fast zuviel.

Thomas Nickel
2. Januar 2019 9:03

80h Spielzeit sind aber kein Garant für Spielspaß. Das wird dann oft genug eher zum geschmacksneutralen Dauerlutscher. Und mir hat das alberne Simultan-Zug-Systen Vandal Hearts 2 gründlich verdorben.

belborn
1. Januar 2019 19:26

Ich habe VH auch als ordentliche RPG Str Kost ohne grosse herausragende Elemente in Erinnerung.
Teil 2 dafür 80h lang mit verschiedenen Enden und interessanten Levelsystem.

Thomas Nickel
1. Januar 2019 16:29

ich glaube, es ist fast schon eine Faustregel: Titel, die der gute Robert früher im mittleren 70er-Bereicht eingeordnet hat, werden heute als Kultspiele gefeiert – siehe auch Suikoden 1 und 2!

Lando
1. Januar 2019 15:37

Ich kann Strategiespiele wie Fire Emblem nicht leiden. Vandal Hearts war eine Ausnahme. Hat mich an den Bildschirm gefesselt.