Vanquish – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Screenshot von Vanquish
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Meinung

Matthias Schmid meint: Leider gehört auch Vanquish in die Kate­gorie ’Action ohne Story’: Außer Held Sam (der gegen böse Cyber-Russen kämpft) betreten nur platte Stereo­typen die Sci-Fi-Bühne, zudem lassen die Schreiber in den entscheidenden Momenten jedes Gespür für Timing und Dialoge vermissen. Dass die deutschen Stimmen so betont cool klingen, als hätten sie zur Vorbereitung eine Portion Schleifpapier mit Reißnägeln verdrückt, passt dazu – zum Glück sind u.a. die japanische und englische Tonspur auf der Scheibe. Davon abgesehen macht mich das Spiel glücklich: Platinum Games schüttet wie schon bei Bayonetta ein sehr gut ausbalanciertes, klug designtes Füllhorn an übertriebener Action auf uns Hardcore­zocker aus. Für die ist Vanquish gemacht: Die Effekte sind wuchtig, die Steuerung akkurat, die Bosskämpfe so gigantisch wie fordernd.

Stefan Stöckmann meint: Anfangs bin ich an Vanquish verzweifelt. Die Steuerung wirkte komplex, der Schwierigkeitsgrad anspruchsvoll und auf dem Bildschirm war teilweise so viel los, dass es chaotisch wurde. Wenn Sam dann noch im Eifer des Gefechts an einem Kameraden hängen bleibt oder sich falsch an eine Deckung lehnt, fühle ich mich vollends verloren. Das Action-Feuerwerk, das Platinum Games aber nach der Einstiegsphase abfeuert, entschädigt für den harten Einstieg. Die Inszenierung ist im Action-Genre konkurrenzlos, da drücke ich bei der miesen Story gerne ein Auge zu. Eines fehlt mir aber: ein dicker ”Rauchen kann tödlich sein”-Sticker auf dem Cover.

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Max Snake
10. Juni 2026 15:21

Was für einen Action Gewitter von Shinji Mikami erschaffen.