
Meinung
Michael Herde meint: Ich halte Visage kaum aus. Vielleicht werde ich zu alt? Ständig hatte ich Gänsehaut. Ein langer Flur, dessen Ende im Dunkel mündet, reichte in Anbetracht der starken Klangkulisse bereits. Außerdem gelingt dem Spiel das Kunststück, weitestgehend unvorhersehbar zu bleiben, zumal es eben erst erlernte Regeln im nächsten Moment wieder über Bord wirft. Statt bloßem Schocker-Stakkato dosieren die Entwickler allerlei Zutaten des Gruselgenres zu einem bemerkenswerten Cocktail. Wer darüber hinwegsehen kann, dass Inventarverwaltung und Türenöffnen recht ungelenk vonstatten gehen und die Rätsel entweder Querdenken oder frustrierendes Herumlaufen und Absuchen erfordern, wird mit Visage definitiv glücklich. Ich war hingegen glücklich, noch ein paar Windeln meiner Tochter übrig zu haben.









Hallo,
ein weiteres Game, das ungespielt wohl auf meiner Playstation5 verbleiben wird, bis ich Platz brauche und es löschen werde…
Das Spiel ist echt langweilig und Müll.
Anfangs glaubt man, einen guten Griff gemacht zu haben, aber nach 30 Minuten Gameplay und dem langweilen Haus, hatte ich keinen Bock mehr.
Waren nicht die wenigen Soundeffekte, die einen erschrecken ließen, wäre ich vorher schon vor Langeweile eingeschlafen
Ein Satz, der mit Blick auf das gesamte Genre eine zentrale Bedeutung einnehmen sollte. Andere Vertreter wie Amnesia oder Outlast kranken daran, ihre Gastfreundlichkeit zu strapazieren (oder wie es häufig im englischsprachigen Raum in dem Zusammenhang zum Ausdruck gebracht wird:”overstays its welcome”), repetitiv werden. Zu lang, zu vorhersehbar im Spielablauf. Was am Anfang noch ein Schrecken ist, verkommt im Verlauf zur mühevollen Routine.