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Wario World unterscheidet sich nicht nur durch den kompakten Aufbau, das umfangreiche Kampfsystem und den bisweilen unerhörten Schwierigkeitsgrad von anderen Hüpfspielen: Ihr dürft die Kamera nur in den Geheimabschnitten mit den Kristallen um 360° drehen, im Hauptteil des Spiels verschiebt Ihr sie nur nach rechts und links, oben und unten. Das ist keine Schikane, sondern ein wohl überlegt eingebautes Spielelement: In der Burg verwehren Euch z.B. einige Mauern den Blick auf Wario, kuckt stattdessen in die Spiegel im Hintergrund und steuert ihn verkehrt herum! Verschiedene Blickwinkel auf die Spiegel lassen Euch zudem versteckte Schalter und Leitern an der Rückseite von Säulen entdecken. Auch in dramatischen Momenten nutzt Nintendo die feste Kamera: Auf der Kegelbahn flüchtet Ihr vor trampelnden Elefanten dem TV entgegen!
Überlebenswichtig ist das intelligente Kaufsystem mit den Münzen, die Ihr den Monstern klaut oder in Kisten findet: Ihr ersteht mitten im Level leckeren Knoblauch oder für bis zu satte 500 Münzen ein ‘Continue’ – dann dürft Ihr das Obermotz-Match direkt weiterspielen, ohne dass Euer Gegenüber wie Feuerdrache oder Zirkusclown geheilt wird. Auch das ist neu: Wenn Ihr in einen Abgrund stürzt, kostet das keine Energie. Stattdessen landet Ihr in einem Minispiel-Keller mit grimmigen Geisterhunden, die nach Euch schnappen und Münzen aus Euren Taschen schütteln – sucht schnell die rettende Katapultfeder!








Ein gutes, aber auch ein kurzes Spiel von Treasure.
Hat wohl nicht mehr viel gemein, mit den nachfolgenden Spielen (Wario auf Wii usw)…. abseits der Wario Land Reihe vielleicht.
Werde ich mir dennoch mal näher ansehen
Wandert früher oder später noch in meine Sammlung, zumal ich den Titel damals nie gespielt habe.
Beliebter Retro Titel, der gut und gerne für 70 Flocken aufwärts weggeht zur Zeit.