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| Spiel: | Yoshi and the Mysterious Book |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Good Feel |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | Switch 2 |
| Erhältlich für: | Switch 2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 7 / 2026 |
Yoshi ist einer der wenigen Nintendo-Helden, die seit ihrem Solo-Debüt – in diesem Fall das brillante Super Mario World 2: Yoshi’s Island auf dem SNES – der zweiten Dimension weitgehend treu geblieben sind. Denn 3D-Welten erkundete der Dinosaurier bisher nur als Sidekick in ein paar Mario-Abenteuern.
Aber das birgt natürlich auch ein gewisses Konfliktpotenzial: Für 2D-Hüpfereien ist doch primär Superstar Mario zuständig – wie will sich der hungrige Dino da also behaupten? Nun, dazu gab es über die Jahre verschiedenste Ansätze: Mal versuchten Nintendo und die jeweiligen Entwicklungspartner etwa, das klassische Level-Konzept aufzubrechen. Gerne experimentierte man aber auch mit originellen Darstellungsweisen – Yoshi erkundete im Laufe seiner Karriere Szenarien vom 16-Bit-Wachsmalkreiden-Look über Welten aus Wolle und Stoff bis hin zu kreativen Bastel-Ländern.
Für Yoshis jüngstes Abenteuer verknüpft Entwickler Good-Feel beide Herangehensweisen. Yoshi and the Mysterious Book kombiniert mal malerische und mal plastische Szenarien mit einem Höchstmaß an spielerischer Freiheit. Die ergibt sich aus der neuen Thematik: Weil Bowser Jr. Unfug mit einem magischen Buch getrieben hat, landet dieses auf der Insel der Yoshis. Mit denen schließt Buch Enzo schnell Freundschaft und man beschließt gemeinsam: Einer der Yoshis darf zusammen mit dem Schmöker reisen, um herauszufinden, was für witzige, absonderliche, ungewöhnliche und seltsame Kreaturen sich in Enzos Seiten tummeln.
Rein mechanisch spielen sich diese Erkundungstouren wie ein klassischer Plattformer mit all den Aktionen, die Yoshi aus seinen früheren Action-Ausflügen beherrscht. Gegner mampfen, Eier werfen, Stampfsprünge, Flatterflug – das kennt man so schon seit 1995. Der Fokus ist allerdings verschoben: Es gibt keinen Timer, keine Lebensenergie, keine begrenzten Versuche – und auch kein Levelende, das es zu erreichen gilt! Stattdessen stehen Interaktion und Forscherdrang im Mittelpunkt. Alle Levels sind um eine bestimmte Kreatur herum gestaltet – und was es mit der alles so auf sich hat, das gilt es herauszufinden. Geschmack oder Draufhops-Verhalten findet Ihr schnell heraus, aber tatsächlich gibt sich das neue Yoshi-Abenteuer innerhalb seiner Abschnitte überraschend ”sandboxig”!









Ich habe die Demo gespielt und mir hat es leider nicht gefallen.
Wenn man sich länger mit dem Spiel beschäftigt, hat es weitaus mehr Tiefe, als zunächst annimmt und auch das Lösen von Rätseln/Finden von Kreaturen ist nicht ganz so einfach, wie man vielleicht vermutet.
Aber in der Summe ist das Spiel viel zu leicht. Yoshi kann nicht sterben, es gibt keine fordernden Sprungpassagen und Herausforderungen sucht man vergebens.