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Es sind vor allem die Wechselwirkungen von Kreaturen, Levels und diversen Gegenständen, die sich als spannend erweisen. Der Breitmaulfrosch macht gerne Blasen – aber was passiert, wenn Yoshi ihn mit einem leckeren Apfel oder einer scharfen Schote konfrontiert? Wie reagiert ein Wesen auf Wasser, Schlamm oder Honig? Oder Stacheln? Die Levels sind vollgestopft mit ebenso witzigen wie interessanten Interaktionsangeboten, mit denen sich Entdeckernaturen gründlich austoben können – und sollten. Denn je mehr Ihr über die Kreaturen in Erfahrung bringt, desto weiter öffnet sich das Spiel. Jeder gefundene Fakt gibt Punkte und Punkte machen frische Seiten und damit auch neue Biome und Kreaturen zugänglich. Natürlich ist dabei immer wieder mal etwas Fingerspitzengefühl bei Sprüngen und anderen kleinen Herausforderungen gefragt, aber das Spiel verzichtet auf jedwede Art der Spielerbestrafung. Yoshi ist unzerstörbar. Egal, wie oft ihn die Stechbienen anrempeln – den Dino juckt das nicht. Die größte Herausforderung ist das Erkennen und Lösen der zentralen Level-Rätsel, die schließlich den Ausgang erscheinen lassen.
Hier wird deutlich, wie stark sich Nintendo in den letzten 15 Jahren verändert hat: Wo viele Games ihre Spieler damals noch fast aufdringlich an die Hand nahmen, da führt Euch das neue Yoshi ganz subtil und unaufdringlich durch die Levels. Es gibt keine endlosen Erklärungen oder gar penetrante Textboxen – es sind die Levelgestaltung, die Wesen und die entdeckten Effekte, die Euch Stück für Stück auf die richtige Fährte bringen. Selten wurde das Prinzip ”Der Weg ist das Ziel” in einem Videospiel so konsequent umgesetzt. Klar, ein Schwierigkeitsgrad im klassischen Sinne fehlt – aber wer alle Levels und vor allem alle Informationen sammeln möchte, der hat eine ganze Menge Spiel vor sich.









Ich habe die Demo gespielt und mir hat es leider nicht gefallen.
Wenn man sich länger mit dem Spiel beschäftigt, hat es weitaus mehr Tiefe, als zunächst annimmt und auch das Lösen von Rätseln/Finden von Kreaturen ist nicht ganz so einfach, wie man vielleicht vermutet.
Aber in der Summe ist das Spiel viel zu leicht. Yoshi kann nicht sterben, es gibt keine fordernden Sprungpassagen und Herausforderungen sucht man vergebens.