
Meinung
Thomas Nickel meint: Es ist schon faszinierend, wie Yoshis Abenteuer sich im Laufe der Jahre gewandelt haben. War Yoshi’s Island weiland 1995 gerade in den späteren Welten eine alles andere als einfache Hüpfherausforderung, geht der grüne Zungendino in seinem jüngsten Ausflug neue Wege. Ich würde Yoshi and the Mysterious Book tatsächlich als Adventure im Plattformer-Gewand bezeichnen. Klar, es wird gelaufen, gehüpft und gesprungen. Aber anstelle von kniffligen Geschicklichkeitsherausforderungen stehen die Freude an Entdeckungen, Kombinationen und Erkenntnissen im Mittelpunkt. Das macht die neue Yoshi-Episode für Kenner frisch und interessant und für junge Spieler zugänglich. Es hilft natürlich auch, dass Yoshis semi-literarischer Ausflug ausgesprochen hübsch anzusehen und anzuhören ist – bunte, originelle und detaillierte Szenarien gefallen ebenso wie verspielte Melodien.









Ich muß zugeben, daß ich das Spiel irgendwie seltsam finde. Dabei habe ich mich wirklich sehr auf das neue Yoshi gefreut. So richtig will der Funke aber nicht zünden. Es ist alles andere als schlecht. Aber irgendwie fehlt mir da was, daß mir selbst das letzte Yoshi einiges besser gefallen hat.
Ich finde auch irgendwie etwas seltsam, daß Yoshi nicht sterben kann und es auch sonst keine kniffligeren Passagen gibt.
Ich habe die Demo gespielt und mir hat es leider nicht gefallen.
Wenn man sich länger mit dem Spiel beschäftigt, hat es weitaus mehr Tiefe, als zunächst annimmt und auch das Lösen von Rätseln/Finden von Kreaturen ist nicht ganz so einfach, wie man vielleicht vermutet.
Aber in der Summe ist das Spiel viel zu leicht. Yoshi kann nicht sterben, es gibt keine fordernden Sprungpassagen und Herausforderungen sucht man vergebens.