Yurukill: The Calumniation Games – im Test (Switch)

1
1873
Zurück
Nächste

Meinung

Thomas Nickel meint: Während die Handlung schnell fesselt, kommen die spielerischen Einzelteile von Yurukill eher durchschnittlich daher: Die Rätsel sind mal kinderleicht und offensichtlich, mal fragt Ihr Euch, was das Spiel jetzt eigentlich genau von Euch will. Die ­Ballersequenzen sind spielerisch und technisch durchschnittlich und fühlen sich gerade durch die wiederholten Boss-Begegnungen auch etwas langgezogen an. Trotzdem funktioniert die Mischung: Gemeinsam ergeben die eigentlich so widersprüchlichen Elemente ein durchaus fesselndes Gesamtbild. Allerdings hat das Skript seine Makel: Müssen alle Punkte so unheimlich ausführlich durchgekaut werden? Manch ein Monolog oder Dialog zieht und zieht sich, obwohl letzten Endes nichts Neues mehr gesagt wird. Trotzdem: Für Freunde von Zero ­Escape, ­Danganronpa & Co. ist Yurukill willkommenes neues Mystery-­Futter. Reine Shoot’em-Up-Fans greifen aber besser zu spezialisierter Genrekost, als dass sie sich gelangweilt durch die Story klicken.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
7. September 2022 16:54

Coole Mischung aus Visual Novel und Shoot’em-Up. Das sogar deutsche Texte vorhanden sind, verdient ein Extra Lob.