
Es hat lange gedauert, bis sich ein Entwickler so offensichtlich traute, dem Besten der Besten zu huldigen. Insomniac Games hat das mit Resistance 3 getan – und sie fahren gut damit. Wovon wir sprechen? Von der Tatsache, dass sich der dritte PS3-Teil der Resistance-Reihe in vielen Punkten stark an Half-Life 2 anlehnt, die bislang beste Ego-Ballerei. Denn auch die Mannen um Insomniac-Boss Ted Price inszenieren den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner (der sich irgendwo zwischen Virus-Mutanten, Aliens und Starship Troopers-Krabblern positioniert) als trostloses Roadmovie, das Euch quer durch ein verwaist-verwüstetes Land schickt. Ihr fahrt (zu lange) auf Wasserkanälen herum und schlagt Euch in einem abgehalfterten Güterbahnhof mit insektoiden Wesen herum. Auch der Besuch eines von der Nacht eingehüllten Horrorstädtchens steht auf dem Plan – in dessen schäbigen Hütten wartet hinter jeder Ecke der garstige Tod (Stichwort: Ravenholm). Dann macht Ihr ein Gefängnis unsicher und provoziert dort einen Kampf zwischen menschlichen Widersachern und Krabbelviechern. Als letztes Beispiel vieler Analogien sei der epische Kampf mit einem staksigen Chimera-Giganten angeführt, der spekatulär durch den Boden bricht, wenn wir versuchen, in einem U-Bahnschacht Luft zu holen – das hat uns an die brillanten Fights mit den dreibeinigen Stridern erinnert. Doch damit wir uns nicht falsch verstehen: Resistance 3 ist keine plumpe Kopie eines fast sieben Jahre alten PC-Spiels – es sind nur schlicht zu viele Ähnlichkeiten zu Valves Shooter-Primus vorhanden, um sie nicht anzusprechen.
Habt Ihr keinen oder nur einen der drei Vorgänger (zwei auf PS3, einer auf PSP) gespielt, empfehlen wir Euch unsere Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse im Resistance-Universum in der M! Games 10/2011 – hier erfahrt Ihr alles, was bislang passiert ist...natürlich untermalt von einem hübschen Layout. Das Spiel steckt Euch – nach einem atmosphärischem Story-Abriss während der 1,6-GB-Installation – in die Rolle des wortkargen Familienvaters Joseph Capelli, der zum Schluss von Resistance 2 eine schwere Entscheidung treffen musste – welche, erfahrt Ihr auf besagter Doppelseite oder per hastigem Rückblick in den ersten Spielminuten.
Joseph will eigentlich nicht mehr in die Schlacht ziehen und hat den Kampf gegen die Chimera-Bestien satt – er versucht, im verschlafenen Oklahoma-Kaff Haven mit seiner kleinen Familie so gut zu leben, wie das eben auf einem von Aliens besetzten Kontinent geht. Weil die aber gerade nichts Besseres zu tun haben, als die Erde mittels eines Wurmloches von New York aus einzufrieren, fällt Capelli die schwere Entscheidung, den Wissenschaftler Malikov auf seiner gefährlichen Reise in den Big Apple zu begleiten. Natürlich geht auf dem Weg dorthin einiges schief – freut Euch u.a. auf einen Abstecher ins zerstörte St. Louis oder eine Nachtwanderung durch die Wälder Pennsylvanias.
Weil Held Capelli im Gegensatz zu seinem Vorgänger Hale nicht mit dem Chimera-Virus infiziert ist, lädt sich seine Energie nicht automatisch auf – stattdessen raten wir zum Genuss von Medipacks, die nicht nur in den Levels verteilt sind, sondern auch aus besiegten Feinden purzeln. Das fühlt sich mitunter altmodisch an – schließlich haben wir uns an das Schildsystem von Halo bzw. den sich regenerierenden Soldaten aus Call of Duty gewöhnt. Und doch hat das betagte Prinzip etwas sehr Gutes: Es zwingt Euch, in die Offensive zu gehen. Wer schwer gezeichnet nur hinter einer Deckung verharrt, wird irgendwann von einer Granate oder einem ’Bohrer’-Schuss durch die Wand niedergestreckt – sprintet Ihr dagegen auf Teufel komm raus zum nächsten Alien und rammt ihm den Gewehrkolben in die vieläugige Fresse, werdet Ihr vielleicht mit einem Heilpäckchen belohnt.
Resistance 3 bringt ein weiteres Oldschool-Konzept zurück auf den Schirm – das des viele Waffen gleichzeitig tragenden Helden. Auch diese Entscheidung war eine kluge, denn so habt Ihr taktischen Spielraum beim Tanz mit Euren Feinden. Ihr entscheidet für jede Situation individuell, ob Ihr auf Nahkampf mit Shotgun und Strahlenkanone setzt oder Feinde snipert bzw. aus der Ferne mit Viren infiziert. Fast alle Waffen in Resistance 3 sind Insomniac-typisch ebenso druckvoll wie einfallsreich – und jeder Ballermann verfügt über eine sekundäre Feuerfunktion. Mit R2 schickt der Raketenwerfer einen tödlichen Schwarm vom Himmel, spuckt die Schrotflinte eine Schallgranate und erzeugt der ’Atomisierer’ ein schwarzes Loch im Hosentaschenformat. Bei der durch Mauern feuernden Energiewaffe ’Bohrer’ erzeugt die Zweitfunktion einen Schild, bei der Magnum explodieren Kugel und beim guten alten Bullseye-Gewehr folgen die Schüsse dem markierten Feind. Zusätzlich levelt Ihr Waffen auf, indem Ihr sie häufig verwendet: So erhält z.B. Euer Fernkampf-MG eine Zoomfunktion oder die Shotgun Brandmunition.
Resistance 2 verstand es hervorragend, mit dem Tempo zu spielen und variierte fetzige Massenschlachten mit gruseligen Kriechgängen. Auch Teil 3 versucht sich an dieser hohen Kunst – meist mit Erfolg. Zwar fallen einige Rail-Shooter-ähnliche Passagen (bei denen Ihr aber stets etwas Bewegungsspielraum habt, z.B. auf einem kleinen Boot) lang und monoton aus, grundsätzlich trifft aber auch diesmal der Spiel-Rhythmus ins Schwarze. Hier ein Schleichabschnitt im von Laserzielstrahlen feindlicher Scharfschützen durchzogenen Nachtwald, dort ein Sprint über die Häuserdächer, während ein Alienriese Straßenzüge plattmacht – toll!
Weniger toll sind Momente, in denen Insomniac nichts Besseres einfällt, als Genrestandards abzuspulen. Bestes Beispiel dafür ist der kurze Besuch einer Kohleaufbereitungsanlage: Gemeinsam mit einem Kollegen betreten wir das imposante Bauwerk, das in seinem Bauch viele schön modellierte Treppen beherbergt. Wir gehen schnurstracks zum Aufzug im Erdgeschoss und denken schon auf dem Weg dorthin: ”Die modellieren doch so ein Gebäude nicht nur zum Durchlaufen. Wetten, dass der Aufzug kaputt ist.” Und prompt: Beim Lift angekommen, rührt sich nichts. Also hin zum Sicherungskasten (der schon knistert, damit es auch der Dümmste versteht) und dem Kollegen während des Reparierens Feuerschutz vor anstürmenden Grim-Bestien geben – gähn! Weitere Nerv-Faktoren: Niemand mag kleine Krabbelbiester, die dem Spieler aggressiv ins Gesicht springen. Insomniac bringt sie trotzdem. Niemand mag Abwasserkanäle. Insomniac hat aber welche eingebaut; zum Glück verzichten die Amis auf die obligatorische Tauchpassage...
Dann gibt es da aber Momente von einer solchen Intensität, dass das Herz jedes Videospielers hüpft: Zum Beispiel, wenn ein hoffnungsloser Capelli nach Tagen voller Schrot und Alienblut einen verzweifelten Funkspruch an seine Frau schickt – ohne zu wissen, ob diese noch am Leben ist oder das Funkgerät überhaupt Saft hat. Auch die Gefechte werden mit zunehmender Spieldauer dramatischer: Während das Highlight der ersten zwei, drei Spielstunden die beispiellose Atmosphäre des ländlichen Oklahoma ist, findet Ihr Euch gegen Ende der etwa achtstündigen Baller-Odyssee in Riesengefechten im Halo: Reach-Stil wieder oder meistert eingangs erwähnte Monster-Bosskämpfe, die Half-Life 2 zitieren.
Als Sony-Vorzeige-Titel ist Resistance 3 natürlich mit Move und in 3D spielbar – alle Infos dazu findet Ihr exklusiv im Heft. Zudem geben wir Euch einen Überblick über die verschiedenen Editionen und verraten Geheimnisse aus dem Entwicklungsprozesse von Resistance: Fall of Man.
+ zwei dicke Oldschool-Features: Medipacks und alle Waffen gleichzeitig
+ ultra-atmosphärisch
+ kreative wie sinnvolle Zweitwaffen-Funktionen
+ erneut butterweiche Steuerung
+ läuft superflüssig
+ vorbildliches Pacing
+ Kampagne auch kooperativ spielbar
+ ordentliches Aliengesplatter...auch in Deutschland ungeschnitten
+ viel feines Bonusmaterial freischaltbar
+ sehr räumlicher 3D-Effekt
- wirkt zum Ende hin recht gehetzt, leider unspektakuläres Finale
- Mehrspieler-Teil schwächer als im Vorgänger
- mittelmäßig spannende Story, die das coole Universum nicht ausreizt
- ca. acht Stunden Storymodus sind nicht sonderlich üppig, zumal der Vorgänger zwei Zusatz-Modi bot
Matthias Schmid meint: Ich hab’ Resistance 3 auf einen Rutsch durchgezockt – so sehr hat mit der PS3-Shooter in seinen Bann gezogen. Die Scharmützel sind tadellos steuerbar und vor allem in der zweiten Spielhälfte richtig dramatisch. War ich anfangs skeptisch wegen der Medipack-Sache, muss ich sagen, dass dieses System schlicht mehr Spannung erzeugt. Neben der Bombenstimmung haben es mir die vielen Knarren mit ihren coolen Sekundärfunktionen angetan – explosive Magnumgeschosse und ansteckende Virus-Wolken eröffnen eine Aktionsvielfalt, von der ”CoD” nur träumen kann. Leider fallen einige Abschnitte im ’Beschütze den Zug’-Stil spürbar ab; die Tatsache, dass ich mich mehrfach durch Öffnen (und automatisches Schließen) einer Tür vor Feinden retten kann, ist albern.
Zum Mehrspieler-Modus:
Hier unterscheiden wir natürlich zunächst zwischen der Koop-Kampagne und dem Online-Multiplayerpart. Ersterer ist sowohl im Splitscreen als auch online spielbar. Offline ist unserer Meinung nach der Bildausschnitt besser besser als bei Killzone 3 – zudem dürfen beide Spieler unabhängig voneinander den Schwierigkeitsgrad anpassen...fantastisch! Schlecht hingegen ist, dass man zum Beenden des Koop-Einsatzes ins Hauptmenü zurück muss. Ebenfalls unpraktisch: Die Online-Koop-Kampagne dürft Ihr nur mit Freunden spielen, denen Ihr eine Einladung schickt bzw. von denen Ihr eine erhaltet.
Aber nun zum eigenständigen Multiplayer-Part: Resistance: Fall of Man und Resistance 2 protzten mit teils riesigen Maps und Mitspielerzahlen von bis zu 60 Online-Kriegern. Der Mehrspieler-Modus von Teil 3 bricht mit dieser Tradition: ”Maximal acht Menschen gegen acht Chimera, die sich in kleineren Arenen die Rüben runterschießen” lautet die neue Devise. Im Gegensatz zum Solo-Modus führen Euch die detailliert und aufwändig gebauten Karten über den gesamten Globus – z.B. ins sandige Australien oder in ein Gefängnis im zentralafrikanischen Tschad. Anstatt auf Charakterklassen (auf die enthaltenen rudimentären Klassen seid Ihr nur während der ersten zwei Stunden angewiesen) setzt Insomniac auf Charakterentwicklung: Mit erspielten Punkten steigt Ihr Levels auch und könnt Euren Wunschkrieger konfigurieren. Ihr kauft und verbessert Waffen (wie z.B. den explosvien Schleimwerfer, linkes Bild) und stattet Euch mit (ebenfalls ausbaubaren) Fähigkeiten aus. Die unterscheiden sich in zwei Lager: passive und aktive. Die passiven sind jederzeit ’in Betrieb’ und reichen von Banalitäten wie ’schneller Nachladen’ bis zu pfiffigen (oder nervigen?) Gimmicks: Wie wäre es mit einem Haufen von Leaper-Krabblern, die nach dem Tod aus Eurer Leiche platzen und Feinde attackieren. Alternativ legt Ihr einen Elektrogürtel an und verteilt Stromschläge, wenn Euch einer hinterrücks per Nahkampf-Kill an die Wäsche will. Die aktiven Fähigkeiten löst Ihr selbst aus – ganz einfach via Steuerkreuz. Beispielsweise nutzt Ihr einen kurzen Speed-Dash, aktiviert eine Thermalsicht, versteckt Euch in einer Schildblase oder verpasst einem Feind eine Markierung, die ihn zur leuchtenden Zielscheibe macht – was Euch in seinem Todesfall Punkte einbringt. Besonders fies ist der Doppelgänger: Die zappelnde Kopie Eurer Figur zieht Schüsse auf sich und kann bei Bedarf sogar mit einer Annäherungsmine ausgestattet werden.
Leider vergällen Euch kleine Designfehler v.a. die ersten Spielstunden: Anfangs putzen Euch Gegner mit ihren überstarken Zusatzfähigkeiten im Sekundentakt von der Bildfläche – vor allem gegen den Schild ist kein Kraut gewachsen. Auch die Waffenupgrades (die ziemlich langes Spielen erfordern) stellen eine sehr deutliche Aufwertung der Witwenmacher dar – das ist schlicht unfair gegenüber Anfängern. Obwohl das Gros der Maps hübsch detailliert ist, ist z.B. die Arena im Terraformer in puncto Design an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Die Modi gehen in Ordnung, sind aber durch die Bank wenig einfallsreich – hier hätte ich mir von den kreativen Wafffenbauern von Insomniac mehr erhofft. Und in puncto verfügbarer Statistiken kann R3 nie und nimmer mit CoD: Black Ops mithalten. Unterm Strich biedert sich der Mehrspieler-Part von R3 mit seinem zentralen Auflevel-System an Call of Duty an (statt wie beim Vorgänger interessante eigene Wege zu gehen), ohne aber dessen Perfektion zu erreichen. Auch wird die Einsteigerfreundlichkeit und der Krachbumm-Faktor eines Halo: Reach weit verfehlt. Wo zudem bei der Konkurrenz die Killcam zeigt, wer Euch erschossen habt, dürft Ihr bei Resistance 3 Clippingfehler, Kameragezuckel und unrunde Animationen 'bewundern'.
86 |
Extrem stimmungsvoller Shooter mit vielen Höhepunkten und wenigen Schwachstellen – ein ganz starker PS3-Exklusivtitel! |
Kommentare
so muss dat gogo playstation gogo ^^
9/10 für die Grafik ist ein wenig hoch. Andere PS3-Exkusivtitel sind deutlich hübscher als Resistance 3.
http://stigma-videospiele.de/wordpress/
In a world without fences and walls who needs windows and gates?
Resistence 3 werde ich wohl ein anderes mal holen.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.
Kampagne in 3D macht Laune, Mp recht witzig aber belanglos.
Schade wg. dem fehlenden Extra-Coop, irgendwas mit 8 Mann soll ja nachgereicht werden, echt traurig....
Für Importeure: es gibt verschiedene Bles- Codes ;)
We are the people our parents warned us about.
@walldorf: andere exklusiv-titel deutlich hübscher? uncharted 2, killzone 2 & 3, evtl. god of war 3. und dann noch?
In jedem Fall macht Crysis 2 technisch deutlich mehr her. Beim Design ist´s so ne Sache. Post-WK2 plus Aliens ist schon recht einmalig, während Crysis 2 als Nahzukunftstitel da wenig ungewöhnliches bietet.
@Max: Nicht falsch verstehen, aber hast du eigentlich eine Freundin? Du kaufst ja nicht nur Unmengen, du scheinst das alles auch zu spielen, während viele hier oft manches auf Halde anschaffen.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
@ Captain Carot Ich habe leider keine Freundin nur gut befreundenen Damen, neben bei hatte ich noch Urlaub, aber ich kaufe Spiele, die ich leider nicht die Zeit kriege. Momentan weiß ich nicht, wo ich eine gute Freundin finde was für mich ein bisschen schade finde. edit. Ich kannte eine Arbeitskollegin, die ich mochte nur leider hat Sie gekündigt ohne bescheid zu geben.:( Vielleicht wäre die auch die nicht richtige Damen.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.
9/10 ist schon ok, da die Schatten für Konsolen verhältnise auch ziemlich gut sind.
Bin voll auf Mario Kart 7.^^
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@Matthias Schmid: So viele Exklusivitel hat die PS3 ja nicht. Alle sehen natürlich nicht hübscher aus als Resistance 3.
http://stigma-videospiele.de/wordpress/
In a world without fences and walls who needs windows and gates?
Habe heute mit r3 angefangen, und musste leider feststellen dieses Spiel ist nix für mich......schade
Wenn meine finazielen Mittel nicht so stark limitiert wären, wäre das ein sehr teurer Monat für mich geworden. Erst Deus ex, dann Dead Island jetzt Resistence 3 und es steht noch GoW3 in den Startlöchern und das neue Warhammer 40k interessiert mich auch sehr.
Fand die beiden ersten Resistence-Teile schön kurzweilig und zum Teil auch recht anspruchsvoll vom Schwierigkeitsgrad her. Vieleicht gönne ich mir diesen Teil hier zur Weihnachtszeit mal.
Resistance = China-Bootleg von Half Life 2
(Account auf ausdrücklichen Wunsch des Besitzers gesperrt - M!)
Hab Resistance nie gespielt, wollte aber diesen Teil mal ne Chance geben. Leider kommen im Oktober viele neue gute Spiele. Geld drucken kann ich noch net. ;-)
is des jetzt ernsthaft das ich die air full granaten nur bekomme wenn ich die special edition kaufe oder sind die in der normalen uk auch vorhanden den anscheinend sind die special und die survivor ja nur im rest von europa und nicht in england erhältlich.
"Alle Energie fliesst den Launen des grossen Magneten gemäss. Was war ich doch für ein Narr, dass ich versuchte, ihm zu trotzen?"
---- „There is no love in your violence!“ ----
Ich habe die ersten beiden "Resistance" Spiele gespielt und im Regal stehen,
und fand beide gut - vor allem den zweiten Teil. Beide Spiele habe ich jedoch erst gekauft, als sie schon deutlich günstiger zu bekommen waren. In der Hinsicht werde ich mir auch beim dritten Teil treu bleiben, da in nächster Zeit einfach zu viele gute Spiele kommen. Als nächstes wird erst mal "Gears of War 3" gekauft.
Ich hätte wirklich Bock auf das dritte Resistance, aber was mir bei "Deus Ex Human Revolution" nicht gelungen ist (zum Glück, da ich das Spiel absolut Fantastisch finde...), wird bei "Resistance 3" definitiv durchgezogen, nämlich warten, bis es günstiger in den Läden steht.
Überhaupt werden die nächsten Monate so einige Entscheidungen erfordern, da einfach zu viele gute Spiel auf den Markt kommen. Das Problem ist ja nicht nur, das diese - wenn man sie alle direkt zum Release kaufen würde - jede Menge Kohle verschlingen würden, sondern auch die in dem Maße einfach nicht vorhandene Zeit, all die Spiele zu zocken.
Außerdem habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, die Spiele die ich mir kaufe, erst mal vernünftig auszuloten, und nicht nach jedem durchgespielten Game, direkt das nächste anzufangen. So hat man es ja früher auch gemacht, ich zumindest, und irgendwann ist man halt in den Strudel, immer neuer Spiele hineingeraten, und steht`s von einem Spiel zum nächsten gesprungen. Ich muss sagen, das ich es im Moment wieder richtig genieße, ein gekauftes Spiel erst mal ausgiebig zu zocken, also auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden usw. In nächster Zeit, werde ich das erst mal wieder so beibehalten, und eben nicht unzählige Spiele kaufen, die dann erst mal wieder ewig im Regal darauf warten gespielt zu werden - weil es einfach viel zu viele sind...
In sofern, muss "Resistance 3" einfach noch warten, und zwar garantiert bis irgendwann nächstes Jahr. "Deus Ex Human Revolution" wird nach dem durchspielen erst mal noch ein zweites Mal durchgespielt, und dann, naja, dann kommt schon "Gears of War 3", und danach geht es ja eh schlag auf schlag mit den ganzen Krachern, die in nächster Zeit veröffentlicht werden.
Wie gesagt: In den nächsten Monaten gilt es noch so einige Entscheidungen zu treffen! Ich freue mich drauf! :-)
@Matthias Schmid: Ich finde 9 für Grafik auch zu viel und irgendwie habe ich das Gefühl in 3D ist die Auflösung nicht so gut wie ohne 3D oder liege ich da falsch? Aber das Spiel sonst ist ne BOMBE!
@ Kevin Flynn
Ich habe auch gerade zwei Durchgänge Deus Ex: HR a ca. 30 Std. hinter mir. In ein Paar Wochen werde ich wohl den höchsten Schwierigkeitsgrad angehen. ;D
Zu Resistance:
Die Teile werde ich mir mal zu späteren Zeit zu Gemüte führen, da ich es mittlerweile nur noch selten einsehe für Ego Shooter Vollpreise zu zahlen, da ich den MP meißt eh links liegen lasse.
@Richie1982
Den MP lasse ich auch links liegen, interessiert mich nicht die Bohne! Von mir aus lieber ne längere Solo-Kampagne und kein MP! Oder es soll eine Version geben nur Solo-Kampange für nen günstigeren Preis und eine mit Solo-Kampange und MP für den normalen Preis! Aber ich habs mir sowieso schon gekauft und muss sagen es ist der HAMMER!
Ich hätte nicht mehr als 80% gegeben.
Für eine höhere Wertung hat die Kampagne einfach zu viel Durchhänger.
Gegen Ende ist "Endgegner" Recycling angesagt, was ich ziemlich schade finde, waren diese im 2. Teil doch sehr gut gelungen.
Dazu fehlt im MP Modus einfach zu viel. Langweilige, teilweise unfaire MP Duelle und die Beschränkung Koop per Einladung zu spielen nehmen mir die Motivation online tätig zu werden.
Dass der gute Coop Modus aus dem 2. Teil keinerlei Verwendung findet bzw. in veränderter Form per DLC verkloppt werden soll, finde ich einfach nur besch....eiden.
Alles in allem ein nettes kurzes Ballervergnügen
Ich bin mal gespannt auf das Spiel. Ich habe es mir als Pegi-Version aus Österreich für 50 Euro bestellt. Die USK-Flatsche möchte ich einfach nicht auf meinem Cover sehen. Leider ist die US-Version von Resistance 3 ja nicht mehr mit deutscher Tonspur zu haben, anders wie die ersten beiden Teile. Teil 1 und 2 hatten mir jedenfalls sehr gut gefallen. Ist einfach ein netter Shooter. 90 Prozent würde bei mir aber keiner der Teile bekommen. Dies gilt übrigens für alle Egoshooter. Egal ob Bioshock, Call of Duty und wie sie sonst noch alle heißen.