Lotus II: R.E.C.S – im Klassik-Test (MD)

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Seit 1990 braust der digitale Lotus durch Wind und Wetter. Drei Jahre nach dem Bildschirm-Debüt des Esprits, vom englischen Hersteller Gremlin für den Heimcomputer Commodore Amiga entwickelt, hat sich am Renngeschehen nicht viel verändert: Es gibt Hügel, Pfützen und Tunnels, außerdem einen Zwei-Spieler-Modus der den Bildschirm teilt. Eine Mega-Drive-Version der englischen Bildschirmraserei existiert bereits. Mit Lotus 2 präsentiert Electronic Arts die Modul-Umsetzung des zweiten Teils mit Elementen aus Teil Eins und Drei geschickt garniert.

Traditionell begrüßt ein umfangreicher Optionsbildschirm den oder die Lotus-Piloten: Ihr wählt zwischen Automatik- und Schaltgetriebe, verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowie zwischen Ein- und Zweispielermodus. Im Gegensatz zum Computerspiel-Vorbild sind sowohl Rennen gegen die Stoppuhr, als auch gegen ein Feld erfahrener Konkurrenten möglich. Bei letzterem müßt Ihr auf Eure Tankanzeige achten und (im Gegensatz zur computergesteuerten Konkurrenz) alle paar Runden an die Box. Die Reihenfolge der verschiedenen Strecken ist zufällig, Ihr wißt vor einem Start also nicht, ob Euch Morgenstimmung und Nebelbänke, Asphalt und Tunnels einer Großstadt, Wüstensand oder Schnee erwarten. Den jeweiligen Untergrund spürt der Fahrer bei seinem Griff nach dem Sieg. Auf Schnee schlittert Ihr in jeder Kurve und bei jedem Überholvorgang, auf Sand fährt sich’s zäh und ebenfalls recht schwammig. In einem Level bläst Euch ein aufbrausender Sturm von der Fahrbahn, in der Großstadt treiben Euch entgegenkommende Sonntagsfahrer den Schweiß auf die Stirn. Baumstämme und Felsbrocken, Straßenverengungen und Nebelbänke – dank eines eingebauten Streckeneditors könnt Ihr Euch aus diesen Landschaftmerkmalen auch einen eigenen Kurs zusammengebasteln.

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SkyIcarus
7. September 2016 20:21

Ich kenne es auch nur vom Amiga 500. Da sah es auch irgendwie besser aus.

AkiraTheMessiah
7. September 2016 14:40

Der dritte Teil kam knapp 1 Jahr später schon raus … Alle schon auf PC umgestiegen? Tztz … Bin meiner Freundin bis zum bitteren Schluss treu geblieben …

Rudi Ratlos
7. September 2016 12:45

Hab afair nur Teil 1 + 2 für den Amiga gespielt. Teil 3 kam ja relativ spät erst raus, oder?! Wahrscheinlich waren wir da alle bereits auf den PC umgestiegen.

AkiraTheMessiah
6. September 2016 23:45

Was für eine Trilogie damals für die Freundin … Mit jedem Teil wurde die Serie besser. Hammer Sound!Schöne Erinnerungen an Stundenlangen Duellen. 🙂

BigBen
6. September 2016 18:49

Kommt ein Mann zum Tätowierer und will sich sein bestes Stück mit einem Lotus verschönern lassen. Auf die Frage des Tätowierers nach der Wunschfarbe entgegnet der Mann bloß : “”Sch…egal,den fahr ich sowieso in den A…h !!!”” 😉 Zurück zum Thema : Crazy Cars 2 gefiel mir damals zwar besser als Lotus 2,aber hauptsächlich habe auch ich diese Titel wegen des Sounds gespielt.

captain carot
6. September 2016 17:05

Gehört auf die Freundin. Schon allein wegen des Sounds.

bitt0r
6. September 2016 15:42

hab vor allem teil 3 auf amiga gespielt. da war ja dann auch ein streckengenerator mit drin. no man’s lotus praktisch.

Max Snake
6. September 2016 14:50

Das Spiel auf dem Mega Drive kommen wieder hohen Erinnerung zurück.

SonicFanNerd
6. September 2016 14:40

Habe ich nie auf dem MD gespielt, dafür aber auf der Amiga.Der Chiptune-Soundtrack hat es mir bis heute angetan. 🙂 Nostalgie halt.