TerRover – im Test (PS3)

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Eigentlich möchte man TerRover sofort ins Herz schließen: Die Grafik ist stilvoll, der Held charismatisch. Aber leider knarzt es bei der Mischung aus Renn- und Geschicklichkeitsspiel teilweise arg im Gebälk. Ziel des Physik-basierten 2D-Titels ist es, mit Eurem kleinen TerRover den Levelausgang zu erreichen und dabei möglichst viele Items aufzulesen, allzu lange solltet Ihr auch nicht brauchen. TerRover wirkt auf Screenshots vielleicht wie ein 2D-Jump’n‘Run, spielt sich aber mehr wie ein Rennspiel. Mit R2 gebt Ihr Gas, mit den Knöpfen wechselt Ihr die Fahrtrichtung, springt oder dreht Euch wieder um, wenn Ihr mal wie eine Schildkröte auf dem Rücken liegt. Habt Ihr Euch Physik-bedingt in eine Sackgasse manövriert, haltet Ihr den Kreis-Knopf gedrückt – wie bei LittleBigPlanet zerstört Ihr Euch dann selbst und macht beim letzten Checkpoint weiter.

TerRover fordert Euch nicht nur mit kniffligem Leveldesign, vor allem die Physik-Engine macht Euch das Leben schwer. Ihr kämpft permanent mit der komplexen Steuerung: Selbst wenn Ihr die diffizile Gewichtsverlagerung mit dem rechten Stick beherrscht, habt Ihr nie wirklich das Gefühl, Euer Gefährt richtig unter Kontrolle zu haben. Das sorgt wieder und wieder für Frust: Ihr habt Euch irgendwo verkeilt, schafft einen an sich simplen Sprung partout nicht und legt Euch regelmäßig unfreiwillig auf den Rücken.

Gut, dass eine Demo zu TerRover parat steht, so könnt Ihr selbst herausfinden, ob Ihr mit der fordernden Steuerung klarkommt. Bringt Ihr die entsprechende Geduld auf, Euch mit den Kontrollwidrigkeiten anzufreunden, dann werdet Ihr mit dem stilvollen TerRover Euren Spaß haben. Der Großteil der Spieler dürfte nach kurzer Zeit aber frustriert das Handtuch werfen.

Geschicklichkeitsflitzer mit tollem Grafikstil und schwer zu verinnerlichendem Lenkschema.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
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