Tumble – im Test (PS3)

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Zum Move-Start bietet Sony einen der besten Titel für den neuen Controller nur über das PlayStation Network an. Bei Tumble betätigt Ihr Euch als Architekt: Schnappt Euch typische Baukastenklötze und konstruiert daraus (nicht nur) Türme. Obwohl diese Beschreibung im ersten Moment zu Vergleichen mit den Boom Blox-Spielen für Wii verleitet, hält sich die Ähnlichkeit in engen Grenzen. Wesentlich näher dran ist die feine WiiWare-Knobelei Art of Balance, denn hüben wir drüben baut Ihr Eure Bauteile so geschickt aufeinander, dass sie nicht einstürzen.

War dort das Geschehen auf zwei Ebenen beschränkt, bewegt Ihr Euch bei Tumble in allen Dimensionen. Der virtuell dargestellte Controller kann etwa in die Tiefe des Raums geführt werden, auch die kleinste Neigung wird exakt erkannt – ohne Feingefühl und ein ruhiges Händchen seht Ihr kein Land. Nur die Steuerung der Kamera ist gewöhnungsbedürftig, da sie hakelig über Bildschirmpfeile kontrolliert wird, statt etwa den Navigations-Controller optional zu nutzen. In über 70 Missionen wartet eine Handvoll Basisaufgaben: Stapelt die Blöcke zu einer Mindesthöhe, legt möglichst viele Steine auf eine Plattform, lenkt Laserstrahlen um oder befestigt Minen an einem Turm, damit dessen Einzelteile nach der Sprengung möglichst weit fliegen. Kluge Variationen – mal ist der Untergrund schief, mal schränken Barrieren Euren Aktionsradius ein – sowie der Kniff, dass die Steine aus unterschiedlichen Materialien bestehen, halten die Motivation hoch. Lediglich der sehr sterilen Optik hätte etwas mehr Charme gutgetan – ansonsten ist Tumble ein feines Bastelstück.

Sehr nüchtern inszenierte, aber motivierende Klötzchenstapelei für Move.

Singleplayer8
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