Arslan: The Warriors of Legend – im Test (PS4)

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Der jüngste Warriors-Ableger basiert auf ”The Heroic Legend of Arslan”, einer Geschichte, die lose auf dem persischen Epos ”Amir Arsalan” basiert. Im Zentrum steht der junge Prinz von Pars, einer Art Persien zur Zeit der Kreuzzüge. Seine Heimat fällt nach einem Hinterhalt dem Nachbarreich in die Hände, Arslan entkommt der Schlacht nur knapp dank der Hilfe seines Beschützers Daryun. Mit einer kleinen Gruppe Getreuer versucht Arslan nun, seine Heimat von den Invasoren zu befreien.

Das Spiel basiert auf der aktuellen Serie und deren Designs von Hiromu Arakawa. Es folgt der Geschichte recht konsequent – und vor allem nachvollziehbar, auch wenn die Zwischensequenzen oft nur spärlich animiert sind. Zudem fällt es nicht immer leicht, in der Hektik des Kampfs die englischen Untertitel der zahlreichen japanisch vertonten Dialoge zu lesen. Spielerisch folgt Arslan dem typischen Warriors-Konzept: Zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferds pflügt Ihr durch Gegnerhorden wie ein heißes Messer durch Butter und meistert so Schlacht um Schlacht.

Eine Besonderheit ist der Mardan-Rush: Immer wieder gibt es auf dem Schlachtfeld glühende Lichtsäulen – drückt Ihr dort den entsprechenden Knopf, versammeln sich die Truppen um Euch und preschen in einem Sturmangriff voran. So wird nicht nur der Gegner empfindlich dezimiert, es ist auch die einzige Möglichkeit, die versperrten Endzonen zu erreichen. Im Story-Modus folgt Ihr der in vielen Zwischensequenzen erzählten Geschichte, im Free-Modus spielt Ihr Nebenhandlungen oder heruntergeladene Szenarien, Ihr dürft dann auch in die Rüstungen Eurer Feinde schlüpfen. Online spielt Ihr Missionen von Story- und Free-Modus kooperativ.

Thomas Nickel meint: In erster Linie liefert Arslan klassische Warriors-Kost – große Massenschlachten, durchschlagende Spezialattacken und Hunderte von Gegnern auf dem Bildschirm, vor allem die Sturmangriffe zaubern immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht des Spielers. Da fällt es nicht so sehr ins Gewicht, dass die Steuerung auf dem Pferderücken manchmal etwas fummelig ausfällt, die Hintergründe wieder sparsam aussehen und auch die Bildrate nicht immer ganz stabil ist. Fans der Vorlage, aber auch Novizen werden kompetent versorgt und für etliche Stunden gut unterhalten.

  • motivierende Massenschlachten
  • Steuerung flott und eingängig
  • Handlung wird ansprechend erzählt

Diese Anime-Umsetzung unterhält auch Spieler ohne Vorkenntnisse: Die Massenprügelei motiviert spielerisch wie inhaltlich.

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