Rocket League – im Test (PS4)

5
760
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Stefan Raab brachte Autoball ins deutsche Fernsehen, Psyonix lassen den Motorsport nun in extremer Form auf die PlayStation 4 los. Zu Beginn wählt Ihr einen fahrbaren Untersatz samt Verzierungen, wobei Ihr lediglich nach Geschmack entscheidet, alle Vehikel sind gleich schnell und wendig. Und schon geht es per detaillierter Matchsuche in den Online-Modus oder mit bis zu drei weiteren Freunden in eine Splitscreen-Schlacht. Maximal stehen sich Vierer-Teams gegenüber, Duelle sind aber auch möglich. Es gibt zwar auch einen Solo-Saison-Modus mit Bots, außer simplen Toren und schnell eingefahrenen Erfahrungspunkten erwartet Euch hier aber nur eine strunzdumme KI und ein digitaler Pokal. Daneben lohnt ein Blick ins Tutorial, denn ohne Einführung können die ersten Partien frustrieren.

Ihr dirigiert Euer Gefährt (am besten aus der Ballkamera-Perspektive) geschmeidig wie ein ferngesteuertes Auto durch die Arena, sammelt Turbo-Energie, nutzt Doppelsprünge für Seit- und Fallrückzieher, fahrt problemlos an der Spielfeldwand entlang und versucht, den schwerfälligen Ball ins Tor der gegnerischen Mannschaft zu bugsieren. Teamtaktiken lassen sich beim immerwährenden Chaos kaum ausführen, es zählt das Auge für günstige Einschuss-Gelegenheiten, die Beherrschung des eigenen Boliden und ein Quäntchen Glück. Habt Ihr den Bogen erst einmal raus, reiht sich schnell Partie an Partie. Die Matches sind meistens knapp, das Blatt kann sich extrem schnell wenden – deshalb motiviert Rocket League, es immer wieder zu probieren. Auch wenn wir uns mehrere Spielvarianten gewünscht hätten.

Leider erlebten wir ab und an unschöne Lags. Die Grafik geht mit detaillierten Autos und hübschem Gras in Ordnung, es hätten aber mehr Arenen sein dürfen. Der Sound hält sich bis auf Motorengeräusche und eingestreuten Jubel im Hintergrund.

Tobias Kujawa meint: Noch ein Match. Und noch ein Match. Und noch ein Match… Hat man sein Fahrzeug in Rocket League erst einmal im Griff und den Chaos-Faktor akzeptiert, offenbart das Spiel echtes Suchtpotenzial. Die Kürze der Partien, die griffige Steuerung und das simple Regelwerk machen Rocket League für mich zum perfekten Pausenfüller. Der Preis ist allerdings stattlich, für 20 Euro hätten es mehr Stadien und Spielvarianten sein müssen. Dank Plus-Abo ist mir das aber egal.

+ direkte Steuerung erlaubt flinke Kurvenfahrten und akrobatische Sprünge
+ schaltet mit der Zeit lustige Hüte und Beschleunigungsstreifen frei

– die KI schießt den Ball oft ins eigene Tor
– keine Match-Abwandlungen mit anderen Bällen oder kleineren Feldern, lediglich die Spielerzahl lässt sich einstellen

Gerade mit Freunden ausgesprochen launiges Sci-Fi-Autoball.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound
5 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Stanley
9. September 2015 15:44

Das Spiel hat in meinen Augen das gleiche Problem wie z.B. Splatoon – es macht anfangs viel Spaß, aber nach relativ kurzer Zeit ist die Luft raus.

bitt0r
9. September 2015 13:23

es erschien in m! 8/2015.ist die ausgabe so schlecht?

Cheeky Cherry
8. September 2015 17:40

Liegt wohl am “”Umfang””. Mehr als 1-4 vs 1-4 zu je 5 min ist nicht. Objektivität nennt man so was. Stell dir vor, ein Spiel hat einen (!) coolen Modi und der Rest ist Rotz. Beschränkt man sich jetzt nur auf diesen einen Modi, wird daraus kein besseres Spiel als es mit dem Schrott war (klingt komplizierter als ich es meine)Zum Spiel: Nichts geringeres als das neue “”Bomberman””. 8/10 geht vollkommen in Ordnung.

SxyxS
8. September 2015 15:52

Stimmt.Wenn man “”u noch ein Match u noch ein Match u noch ein Match “” schreibt sollte man aufgrund des Textes meinen dass es eine 9 wird,weil Spiele mit hohem Suchfaktor etwas extrem richtig machen u dann folgerichtig etwas mehr als “”nur””gut sind.

WolfBurrito
8. September 2015 15:40

mp. 8/10 xD das ist ein witz.