
| Spiel: | Monster Monpiece |
| Publisher: | Idea Factory |
| Developer: | Compile Heart |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | |
| Erschienen in: | 8 / 2014 |
Schon lange vor seiner EU-Veröffentlichung machte Compile Hearts Monster Monpiece durch seine ungewöhnliche Auflevel-Mechanik von sich reden: Rubbelt einfach ausgiebig bildschirmfüllende Porträts Eurer Monstermädels zum Zwecke der Wertesteigerung! Danach stand es durch die Nachricht, dass für den Westen etwa 40 Karten wegen allzu freizügiger Motive entfernt wurden, erneut im Rampenlicht. Was dabei aber gar nicht zur Sprache kam: das Spiel selbst!
Das ist schade, denn schnell entpuppt sich Monster Monpiece als gelungene Mischung aus Rollen- und Karten-Kampfspiel. Aus massig Karten mit aparten Monster-Mädels stellt Ihr ein Deck zusammen und nehmt in einer 3 mal 7 Felder großen Arena den Kampf gegen Eure Kontrahenten auf. Dabei gilt es nicht nur den Typ Eurer Monster (Nah- und Fernkämpfer, Heiler und Unterstützer) zu beachten, sondern auch deren Mana-Kosten, die Kampfwerte und die Farbe der Karte. Kluge Spieler verschaffen sich auf diese Weise nützliche Boni. Das Kampfsystem ist nach wenigen Runden verstanden, immer wieder entdeckt Ihr neue taktische Kniffe und ständig schraubt Ihr an Euren Kartendecks. Aufhänger für die taktischen Kämpfe ist eine recht gewöhnliche Rollenspiel-Handlung um eine Welt voller leicht bekleideter Monster-Mädels am obligatorischen Fanservice wird hier nicht gespart. Stuft Ihr Eure Karten rubbelnderweise auf, entfleucht den Damen nicht nur manch wohliges Stöhnen, nach und nach legen sie auch ihre Kleidung ab. Kenner von Compile Heart und Idea Factory wissen, dass gerade diese Anbieter noch nie um eine Extraportion Schlüpfrigkeit verlegen waren. Momentan hat die EU-Version von Monster Monpiece übrigens noch einen lästigen Bug: Nach ein paar Karten-Rubbelaktionen in Folge hängt sich das Spiel gerne mal auf. Die Entwickler wissen um dieses Problem, einen Termin für den Patch gibt es allerdings noch nicht.
Thomas Nickel meint: Selbst in der zensierten West-Version ist die Monster-Mädel-Rubbel-Mechanik an pubertärer Dreistigkeit kaum zu überbieten. Trotzdem wäre es falsch, das Spiel nur auf diesen Faktor zu reduzieren. Die spielerischen Kernelemente taktische Kartenkämpfe und das Bauen effektiver Decks werden Euch nämlich ein ganzes Stück länger beschäftigen als die albernen Rubbeleien oder die austauschbare Geschichte mit ihren klischeehaften Figuren. Denn selbst wenn Ihr die fragwürdigen Aspekte von Monster Monpiece längst wieder vergessen habt, locken die gelungenen Kämpfe immer wieder zu einer flotten Runde zwischendurch.
Hinter der schlüpfrigen Inszenierung steckt ein gutes Kartenkampf-Rollenspiel.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












danke für die nachricht. also doch us-markt.bedenklicher als die möpse finde ich die pferdefüße und die schweife.
Nach Ansehen des Trailers von Moero Chronicles bin ich mir ziemlich sicher, dass das nächste Spiel der Reihe den gleichen Schlag verkraften muss. Zum Hintergrund der Zensur hab ich dir ne PM geschickt.@Thomas: Wie werden die Eigenschaften der Karten dargestellt? Per Auswahl (‘Ability’ im Screenshot) oder muss man sich diese für jede Karte im Spiel merken?
wieso zensieren die das? wegen dem us-markt?ansonsten moero chronicle pls.