Remedy Entertainment präsentiert uns oben das dritte Entwicklertagebuch zu Control. Der Third-Person Shooter erscheint im nächsten Jahr für PS4 und Xbox One.
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Gut geschrieben
Von deiner Sorte gibt’s hier leider viel zu wenig
Remedy schafft es jedesmal, eine massiv verdichtete Atmosphäre zu erzeugen. Das ist mal für mich das Obermegaherausragende ihrer Spiele. Wie soll ich das vergleichen? Vielleicht mit allen “Der Dunkle Turm” Bänden – von der Intensität her. Aber da ist noch mehr. Das wurde irgendwie zu wenig bei Quantum Break beachtet. Die unzähligen wissenschaftlichen Schnipsel überall, die leicht ansteigende Angstkurve, Suspense, die nicht zu dick aufgetragenden Kämpfe. Deutlich runterschraubt, verglichen mit Alan Wake. Der Alan hatte eine dichte Atmosphäre, wunderbare Farben, etwas Psychotisches (Pfui Hellblade!) wurde aber immer wieder durch zu viele Random Encounters wie bei einem 16Bit RPG gestört. Da stimmte die balance nicht. Das hat die üblichen Gamer erfreut, aber Leute wie ich, die nach was “Anderem” suchten, waren verschreckt. Die PC Version übel bis zur Unspielbarkeit, mit Maus, aber die 360 Version perfekt spielbar. Ich vergleiche Quantum Break wirklich mit einem Buch. Nach dem Durchspielen war ich wie in dieser Welt, und habe dann etwas über Quantenmechanik und Zeit gelesen. Das soll ein Spiel auslösen. Und wenn Remedy diesen Weg wirklich geht, den ich da sehe, diese Evolution eines Entwicklers, dann wird Control ein Schritt hin zu Perfektion. Ich kaufe mir das blind. Soloplayer, eigene Welt, Remedy steht für mich für erwachsene Spiele, für Erfahrungen. Möge dieses Studio auf ewig bestehen!