Biomutant – auf der gamescom angeschaut

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Wir staunen Bauklötze, als die Entwickler bei der 20-Minuten-Präsentation erwähnen, dass an Biomutant nur 18 Leute arbeiten. Angesichts der inhaltlichen und grafischen Komplexität grenzt das schon fast an ein Wunder: Denn im Kern ist der Titel ein Rollenspiel mit allem Drum und Dran angesiedelt in einer riesigen offenen Welt, in der Ihr nur in den ersten 20 Minuten an die Hand genommen werdet – dann entscheidet Ihr das weitere Vorgehen.

Gebremst wird Euer Tatendrang durch Umgebungseinflüsse, Barrieren und Gegner: Verseuchte Gebiete rauben Eurem Charakter kontinuierlich den Sauerstoff, Stahltüren lassen sich nur mit einem Metallhandschuh aufbrechen und riesige Brocken zerschmettern Euch zu Beginn mit einem Hieb. Am besten lässt sich Biomutant als eine Mischung aus The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Design der Open World), Metroid (kontinuierliche Verbesserungen und Upgrades), Batman: Arkham-Reihe (Art der Kämpfe) und Ratchet & Clank (tierischer Charakter plus Humor) beschreiben – alles wirkt kompetent umgesetzt und ist mit einem außergewöhnlichen, coolen Gegnerdesign angereichert. Es gibt Tag-/Nachtwechsel, wechselndes Wetter und einen Mech-Suit, mit dem Ihr unter anderem verschiedene Arten von Nagern auf Feinde schießt – wir spürten tatsächlich so etwas wie den 1990er-Jahre-Rare-Flair, als die englische Edelschmiede ihren Zenit erreicht hatte. Unbedingt vormerken!

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Ziep
28. August 2018 7:47

Kann echt gut werden.

Bort1978
28. August 2018 6:46

Das klingt alles echt vielversprechend. Ich freue mich drauf. Es fehlt hier nur die Info, dass das Spiel von diesem Jahr auf nächsten Sommer verschoben wurde. Hauptsache es wird gut.

amigafreak
27. August 2018 21:08

Ich auf jeden Fall – ich freu mich schon drauf.

out
out
27. August 2018 17:43

Bin ich schon sehr gespannt drauf. Hoffentlich geben viele Zocker dem Spiel eine Chance.