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| Spiel: | Fitness Boxing |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Imagineer |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | |
| Erschienen in: | 2 / 2019 |
Habt Ihr an Weihnachten krĂ€ftig PlĂ€tzchen genascht und das Idealgewicht ruiniert? Wohl dem, der eine Switch sein Eigen nennt, denn mit Fitness Boxing will Nintendo zum Abtrainieren ĂŒberflĂŒssiger Pfunde motivieren. Das Titelbild ziert eine abstrakte Trainerin, wie man sie aus Wii Fit kennt. Im Spiel selbst leiten Euch dann ein halbes Dutzend sportliche Polygon-Charaktere mit einem Minimum an Persönlichkeit an: Sophie, Bernardo & Co. sprechen nur Englisch oder Japanisch, geben ihre Anweisungen aber auch in Textform weiter â da diese nur aus ein paar sich stĂ€ndig wiederholenden StandardsĂ€tzen bestehen, kennt Ihr sie bald auswendig.
Nehmt ein Joy-Con in jede Faust und lasst Euch in knapp gehaltenen Tutorials die Grundlagen von BoxschlĂ€gen wie Jabs, Hooks und Geraden oder Ausweichtechniken erklĂ€ren, danach geht es an die Ăbungen. Zu den InstrumentalklĂ€ngen von meist bekannten Popsongs laufen in zwei Linien Symbole durch das Bild nach oben, die abgebildete Aktion sollt Ihr passend zum Rhythmus ausfĂŒhren. Da die Joy-Con-Abfrage ausgesprochen gutmĂŒtig ist und Dinge wie die Beinarbeit gar nicht gecheckt werden, solltet Ihr allerdings viel Selbstdiziplin mitbringen, um die vorgeschriebenen Bewegungen tatsĂ€chlich einigermaĂen korrekt auszufĂŒhren. Neben freien Trainingssitzungen wartet auf Solisten das Tages-Work-out, dessen Ziele und LĂ€nge Ihr einstellen könnt und aus dem der Kalorienverbrauch und Euer âFitness-Alterâ berechnet werden. Wer fleiĂig trainiert, schaltet auĂerdem ein paar Lieder, Ăbungen und vor allem Klamotten fĂŒr die Trainer frei.









Der Hauptknackpunkt bei dem Spiel ist ja nicht das Konzept an sich, auch wenn die PrĂ€sentation und Abwechslung sehr viel Luft nach oben haben. Sondern dass durch die mĂ€Ăige AbfragequalitĂ€t der Bewegungen kein Anreiz und auch kein Lerneffekt erzeugt wird, weil man schlicht nicht wirklich weiĂ, ob man die gewĂŒnschte Aktion richtig gemacht hat oder nicht.
Das mag toll sein fĂŒr Leute, die einfach nur gelobt werden wollen, weil sie sich ĂŒberhaupt bewegt haben. Die könnten dann aber auch gleich “Just Dance” spielen, das misst Ă€hnlich genau, was man tut.
Ich geh 2 bis 3 Mal die Woche kicken, das reicht. đ
In Reviews kommt das Spiel ja eher schlecht weg, “auf der StraĂe” ist das Feedback aber insgesamt wohl recht positiv und in Japan war das Spiel sogar zeitweise ausverkauft oO* Scheint also seine Zielgruppe zu finden und aufgrund fehlender Alternativen (Kinect ist ja tot) vielleicht fĂŒr den ein oder anderen eine Möglichkeit, den Winterspeck loszuwerden đ
Die Frage ist halt generell, wie adĂ€quat man Fitnessprogramme mit Bewertungen in Zahlenform beurteilen kann. Ich hab mir seinerzeit das “EA Sports Active”-Duo auch nicht geholt, weil ich mir davon effektreiche Bombastgrafik, punktgenaue Steuerung, viel Abwechslung und beste Unterhaltung versprochen habe. Es war fĂŒr mich Mittel zum Zweck – und mit Teil 2 konnte ich nebenbei noch ein paar TrophĂ€en abstauben⊠đ
Dass man Fitnessprogramme trotzdem loben und tadeln kann, ist klar. Wichtigster Aspekt ist hier allerdings meiner Meinung nach die Erwartungshaltung des potenziellen Spielers. ‘Nintendo Life’ kritisiert im Falle von “Fitness Boxing” ebenso tadelnswerte Punkte wie das Cheat-Potenzial, bewertet das Spiel im Gesamten aber als BetĂ€tigungsmöglichkeit zum Preis einer einmonaten Fitnessclub-Mitgliedschaft. FĂŒr mich ist das eine nachvollziehbare Ansicht fĂŒr eine persönliche Empfehlung.
Also ich esse ab und zu gerne bei McDonaldâs….obwohl die gegen meine selbst gemachten Burger ? gnadenlos verlieren, auĂer McRib , der is göttlich
@Lando
GeschmĂ€cker sind verschieden, es soll ja auch Leute geben denn schmeckt der Hamburger bei MCDONALDS wĂ€hrend fĂŒr uns jeder Bissen ne Kampf ist.
Realistische Bewertung. Nintendolife hat dem Spiel eine 8 von 10 gegeben. *Vogel zeigt*