Fitness Boxing – im Test (Switch)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Dass die Bewegungsabfrage der Joy-Cons nicht mit der Wii-Remote mithalten kann, wird hier schnell deutlich: Zwar werden verschiedene Schlagarten abgefragt, doch eigentlich reicht es fast immer, sich einfach nur zum rechten Zeitpunkt irgendwie zu bewegen – das erinnert auf seine Art an Just Dance. Mit gutem Willen stört das prinzipiell nicht weiter, aber mir fehlt es insgesamt an Pep und Abwechslung: Die SprĂŒche der Trainer wiederholen sich laufend, die Übungen sind zwangslĂ€ufig alle sehr Ă€hnlich und das Freischalten neuer Outfits motiviert nur begrenzt – da wĂ€re wesentlich mehr drin gewesen.

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Steppberger
20. Februar 2019 18:45

Der Hauptknackpunkt bei dem Spiel ist ja nicht das Konzept an sich, auch wenn die PrĂ€sentation und Abwechslung sehr viel Luft nach oben haben. Sondern dass durch die mĂ€ĂŸige AbfragequalitĂ€t der Bewegungen kein Anreiz und auch kein Lerneffekt erzeugt wird, weil man schlicht nicht wirklich weiß, ob man die gewĂŒnschte Aktion richtig gemacht hat oder nicht.

Das mag toll sein fĂŒr Leute, die einfach nur gelobt werden wollen, weil sie sich ĂŒberhaupt bewegt haben. Die könnten dann aber auch gleich “Just Dance” spielen, das misst Ă€hnlich genau, was man tut.

Sanftmut
20. Februar 2019 17:23

Ich geh 2 bis 3 Mal die Woche kicken, das reicht. 🙂

Rudi Ratlos
20. Februar 2019 12:50

In Reviews kommt das Spiel ja eher schlecht weg, “auf der Straße” ist das Feedback aber insgesamt wohl recht positiv und in Japan war das Spiel sogar zeitweise ausverkauft oO* Scheint also seine Zielgruppe zu finden und aufgrund fehlender Alternativen (Kinect ist ja tot) vielleicht fĂŒr den ein oder anderen eine Möglichkeit, den Winterspeck loszuwerden 😀

Max @ home
20. Februar 2019 9:32

Die Frage ist halt generell, wie adĂ€quat man Fitnessprogramme mit Bewertungen in Zahlenform beurteilen kann. Ich hab mir seinerzeit das “EA Sports Active”-Duo auch nicht geholt, weil ich mir davon effektreiche Bombastgrafik, punktgenaue Steuerung, viel Abwechslung und beste Unterhaltung versprochen habe. Es war fĂŒr mich Mittel zum Zweck – und mit Teil 2 konnte ich nebenbei noch ein paar TrophĂ€en abstauben
 😀

Dass man Fitnessprogramme trotzdem loben und tadeln kann, ist klar. Wichtigster Aspekt ist hier allerdings meiner Meinung nach die Erwartungshaltung des potenziellen Spielers. ‘Nintendo Life’ kritisiert im Falle von “Fitness Boxing” ebenso tadelnswerte Punkte wie das Cheat-Potenzial, bewertet das Spiel im Gesamten aber als BetĂ€tigungsmöglichkeit zum Preis einer einmonaten Fitnessclub-Mitgliedschaft. FĂŒr mich ist das eine nachvollziehbare Ansicht fĂŒr eine persönliche Empfehlung.

Dune
20. Februar 2019 6:36

Also ich esse ab und zu gerne bei McDonald’s….obwohl die gegen meine selbst gemachten Burger ? gnadenlos verlieren, außer McRib , der is göttlich

Gannicus jr
19. Februar 2019 18:38


GeschmĂ€cker sind verschieden, es soll ja auch Leute geben denn schmeckt der Hamburger bei MCDONALDS wĂ€hrend fĂŒr uns jeder Bissen ne Kampf ist.

Lando
19. Februar 2019 18:03

Realistische Bewertung. Nintendolife hat dem Spiel eine 8 von 10 gegeben. *Vogel zeigt*