
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Dass die Bewegungsabfrage der Joy-Cons nicht mit der Wii-Remote mithalten kann, wird hier schnell deutlich: Zwar werden verschiedene Schlagarten abgefragt, doch eigentlich reicht es fast immer, sich einfach nur zum rechten Zeitpunkt irgendwie zu bewegen – das erinnert auf seine Art an Just Dance. Mit gutem Willen stört das prinzipiell nicht weiter, aber mir fehlt es insgesamt an Pep und Abwechslung: Die Sprüche der Trainer wiederholen sich laufend, die Übungen sind zwangsläufig alle sehr ähnlich und das Freischalten neuer Outfits motiviert nur begrenzt – da wäre wesentlich mehr drin gewesen.









Der Hauptknackpunkt bei dem Spiel ist ja nicht das Konzept an sich, auch wenn die Präsentation und Abwechslung sehr viel Luft nach oben haben. Sondern dass durch die mäßige Abfragequalität der Bewegungen kein Anreiz und auch kein Lerneffekt erzeugt wird, weil man schlicht nicht wirklich weiß, ob man die gewünschte Aktion richtig gemacht hat oder nicht.
Das mag toll sein für Leute, die einfach nur gelobt werden wollen, weil sie sich überhaupt bewegt haben. Die könnten dann aber auch gleich “Just Dance” spielen, das misst ähnlich genau, was man tut.
Ich geh 2 bis 3 Mal die Woche kicken, das reicht. 🙂
In Reviews kommt das Spiel ja eher schlecht weg, “auf der Straße” ist das Feedback aber insgesamt wohl recht positiv und in Japan war das Spiel sogar zeitweise ausverkauft oO* Scheint also seine Zielgruppe zu finden und aufgrund fehlender Alternativen (Kinect ist ja tot) vielleicht für den ein oder anderen eine Möglichkeit, den Winterspeck loszuwerden 😀
Die Frage ist halt generell, wie adäquat man Fitnessprogramme mit Bewertungen in Zahlenform beurteilen kann. Ich hab mir seinerzeit das “EA Sports Active”-Duo auch nicht geholt, weil ich mir davon effektreiche Bombastgrafik, punktgenaue Steuerung, viel Abwechslung und beste Unterhaltung versprochen habe. Es war für mich Mittel zum Zweck – und mit Teil 2 konnte ich nebenbei noch ein paar Trophäen abstauben… 😀
Dass man Fitnessprogramme trotzdem loben und tadeln kann, ist klar. Wichtigster Aspekt ist hier allerdings meiner Meinung nach die Erwartungshaltung des potenziellen Spielers. ‘Nintendo Life’ kritisiert im Falle von “Fitness Boxing” ebenso tadelnswerte Punkte wie das Cheat-Potenzial, bewertet das Spiel im Gesamten aber als Betätigungsmöglichkeit zum Preis einer einmonaten Fitnessclub-Mitgliedschaft. Für mich ist das eine nachvollziehbare Ansicht für eine persönliche Empfehlung.
Also ich esse ab und zu gerne bei McDonald’s….obwohl die gegen meine selbst gemachten Burger ? gnadenlos verlieren, außer McRib , der is göttlich
@Lando
Geschmäcker sind verschieden, es soll ja auch Leute geben denn schmeckt der Hamburger bei MCDONALDS während für uns jeder Bissen ne Kampf ist.
Realistische Bewertung. Nintendolife hat dem Spiel eine 8 von 10 gegeben. *Vogel zeigt*