Ubisoft – verschiebt Watch Dogs Legion, God & Monsters und Rainbow Six Quarantine

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Und auf einmal lichtet sich das erste Quartal des Spielejahres 2020 doch deutlich: Nach der Verschiebung von The Last of Us: Part II rutschen gleich drei Titel von Ubisoft ebenfalls nach hinten.

Im Rahmen der Geschäftszahlen des Jahres 2019/20 haben die Franzosen erklärt, dass Gods & Monsters (eigentlich 25. Februar 2020), Watch Dogs Legion (eigentlich 6. März 2020) und Rainbow 6 Quartantine (eigentlich auch 1. Quartal 2020) nun erst irgendwann im kommenden Fiskaljahr erscheinen werden – also zwischen April 2020 und März 2021.

Grund dafür ist aber nicht direkt das übliche “wir werden einfach nicht rechtzeitig fertig”-Syndrom, sondern die mehr oder weniger unter den Absatzerwartungen gebliebenen Spiele The Division 2 und Ghost Recon Breakpoint. Dafür glaubt man verschiedene Faktoren als Ursache ausfindig gemacht zu haben, darunter eine zu frühe Fortsetzung eines “Live Games” oder dass spielerische Innovationen bzw. Unterschiede zu den Vorgängern nicht ausreichend klar gemacht wurden. Deshalb bekommt das nun verschobene Trio mehr Zeit eingeräumt, um nicht in die gleichen Fallen zu tappen und letztlich doch das bestmögliche Produkt abzuliefern.

Und Skull & Bones kommt frühestens im April 2021.

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JACK POINT
1. November 2019 23:19

@nightrain
Zu Skull & Bonus:
Ich hatte mich so auf dieses Fluch der Karibik-Spiel damals gefreut, das eingestellt wurde…

Legions sollen die verdammt nochmal nicht auch in die Tonne treten! Die Grundidee ist eigentlich zu genial als dass nicht mal Ubisoft so blöd sein könnte daraus mit Willen das Potential auszuschöpfen. Würden diese Aktien-Hans-Wursten bei Ubisoft einfach mal die Leute beim Montreal Studio entwickeln lassen, käme sicher ein geniales Spiel raus. Das trau ich ihnen zu, nur wird ihnen so ein Blödsinn vorgegeben.

“Ich würde gerne im Wechsel mal Assis und mal Templer spielen – oder mal ein Titel, in dem man im Verlauf der Geschichte beide Seiten kennen lernt und (edit) auch spielt.”
->möglicher Spoiler?!: Ich hab´s rumliegen, aber natürlich noch nicht gespielt, aber gab´s das nicht eben genau bei Rogue?

“Ein Spiel ohne Protagonist müsste entweder von seinem abwechslungsreichen Gameplay oder einer unpackbar genialen Erzählweise leben.
Ich mag ja so einige Ubisoft Serien, aber keine davon hat seit Jahren das eine, noch das andere abgeliefert und auch bei den Protaginisten hapert es gewaltig.”

“Lieber gut erzählte 20-Stunden-Geschichten, als endlos Spiele in öden, aber hübsch designten Welten.”

->Absolut! Kann ich beides so unter unterschreiben!

@Sir Lancelot:
Wenn ich jetzt sage, dass es für mich wie eine Spirale aussieht, macht es das nicht besser, oder? 😉

29. Oktober 2019 10:56

Zu PS2-Zeiten stand Ubisoft für Innovation, Charme und Mut.
Heute sind die für mich auf einem Level mit EA, wenn nicht sogar schlimmer.
Da passt dieses Poloch-Logo wunderbar.

29. Oktober 2019 9:29

Leider ist mein Post von gestern dem Serverumzug zum Opfer gefallen:

“Skull & Bones kommt frühestens im April 2021”
Dann kann man das Spiel eigentlich abschreiben. Das wurde schon vor Ewigkeiten angekündigt und stellenweise wurden auch schon relativ weit fortgeschrittene Inhalte gezeigt.
Meine Vermutung, die eher vereinfachte aber zugängliche Segeln und Kämpfen aus AC lässt sich nicht auf Skull & Bones übertragen, weil es dort ja eher “realistischer” zugehen soll, was es zu sperrig macht für die breite Masse, der man aber noch bis eben per Microtransactions das Geld aus der Tasche ziehen wollte.
Bock durch die Karibik zu schippern hätte ich aber schon und daher schon recht sehnsüchtig auf Skull & Bones gewartet.

Was Watch Dogs Legions angeht, hier vermute ich schlicht mal das Breakpoint Syndrom hat zugeschlagen. Ein Spiel ohne Protagonist müsste entweder von seinem abwechslungsreichen Gameplay oder einer unpackbar genialen Erzählweise leben.
Ich mag ja so einige Ubisoft Serien, aber keine davon hat seit Jahren das eine, noch das andere abgeliefert und auch bei den Protaginisten hapert es gewaltig.
Legions hatte sicher eine ähnliche Formel, wie Breakpoint: Eine große Spielwiese, gefüllt mit generischen Aufgaben, die sich spätestens ab der 20 Stundenmarke des auf 100+ Stunden veranschlagten Spiels arg wiederholen würden.
Auch bei Assassins Creed II war das Gameplay prinzipiell immer das Gleiche, nur eben in eine interessant erzählte Geschichte verpackt, die sich keine großen Längen gab. Ohne Sammelkram ist man dann aber in 20 bis 25 Stunden locker durch.

Ich wünsche mir mal ein neues Prince of Persia … oder wieder ein klassisches Assassins Creed, gerne auch mit (halb-)jährlichem Update, wenn dieses nicht extra aus dem eigentlichen Spiel entfernt wurde und als eigenständige Geschichte funktioniert. Lieber gut erzählte 20-Stunden-Geschichten, als endlos Spiele in öden, aber hübsch designten Welten. Ich schaue in Deine Richtung Odyssey … 😛
… oder Ubi, wenn wir schon dabei sind: Bitte ein AC-Reboot, das diese ganze schwachsinnige Geschichte, die sich mittlerweile aufgebauscht hat, kippt. Stattdessen eine durchgehende Strategie und Fokus auf das, was die Reihe ausmachte, plus auch einmal das Hinterfragen der Assassinen=Gut/Templer=Böse-Mentalität. Ich würde gerne im Wechsel mal Assis und mal Templer spielen – oder mal ein Titel, in dem man im Verlauf der Geschichte beide Seiten kennen lernt und (edit) auch spielt.

D00M82
29. Oktober 2019 8:00

Beyond Good and Evil 2 wird sicher auch nochmal fleißig umgebaut, wenn man die News hier zur Grundlage nimmt. Das werden mit Skulls and Bones sicher auch eh Next gen Titel.

Und Rainbow Six ist halt ein sehr guter MP und auch etwas, was es so nicht mehr so oft gibt.
Taktischer Ego Shooter ohne viel Rambo Geballer. Ist doch cool, dass sie diese Zielgruppe unterstützen und das Spiel seit Jahren supporten.

Lincoln_Hawk
27. Oktober 2019 1:31

Bgae2 wird bestimmt auch ein loot shooter
Schließlich hat es onlinezwang und mp Fokus ??

JACK POINT
27. Oktober 2019 0:52


“Und GRB hat sich wohl einfach nicht verkauft, weil es schlicht scheiße ist…”
-Genau, und zwar selbst wenn man alle Mikrotransaktionen komplett aus der Betrachtung raushält, aber sie verpacken die Gründe wieder im Kern nur beschönigendes Gewäsch.

Ich sags dies mal weniger aggressiv:
Zu frühe Fortsetzung? Naja, würde ich nicht sagen. Wildlands ist von 2015, oder war´s 2016? Da dieses kein Loot-Shooter war und auch kein PvP wie bei Rainbow Six finde ich das nicht zu kurz.

Die Innovationen bzw. Unterschiede “nicht ausreichend klar gemacht” -hört sich wie Politiker an. Was damit sagen ist doch, dass sie also die Spieler für zu uninformiert oder gar dumm halten um die Innovationen und Unterschiede zu erkennen. ->Was für ein Witz!

Es ist einfach ein schlechtes Spiel, weil man nicht einfach das Spiel fertig entwickelt hat, das man den Spielern vorgegaukelt hat- eben einen auf Survival gestrimmten (Coop)-Third-Person-Shooter. Ob wir wohl mal erfahren, wann der Bruch kam und man einfach das Loot-Shooter-Gerüst aufgesetzt und damit das Spiel zerstört hat oder ob das immer geplant war.

Ich muss sagen ich hab letztens nach der Beta zum ersten Mal die “Vollversion” (kann man sowas bei solchen Spielen überhaupt noch sagen?) von The Division 2 gespielt und fand das zwar teils abwechslungsarm aber dennoch sehr motivierend. Und da passt halt allein schon das Setting und die Story-Logik besser. Die Retorten-NPCs stören da auch nicht.

Breakpoint ist eine Aneinanderreihung von Ideen, die sich schneiden, teils halbherzig (Story-Charaktere, KI, Missionsdesign) umgesetzt wurden und auch noch insgesamt ein Spiel, das in seiner allerersten Präsentation fehlerloser aussah, als es bei Erscheinen war.

Es freut mich sehr, wenn es nun tatsächlich kein Erfolg ist und es freut mich extremst, dass es bei Metacritic (auch wenn mir persönlich das Portal wurscht ist) von Spielern zerrissen wird. Wenn hoffentlich Death Stranding und Shenmue 3 genial werden oder sind (ich werd da wohl keine Tests lesen, bevor ich es selbst spiele), dann sind das die drei besten Ereignisse des Spielejahres für mich. Da verschieb ich sogar Control auf Nr. 4.

Die Folge für Ubisoft sollte sein, seine Kunden nicht so zu belügen und auszubeuten, die Serien und Genres klar zu trennen, wie es früher mal war und auch mal wieder Spiele zu forcieren, die nicht Single- und Multiplayer so verwaschen oder zumindest es wie diese Gemeinschaftsräume und -beräuche in The Division gebracht wird, was sich auch mit der Story und der Atmosphäre verträgt.

Edit: Zusatz:
Ach und eins noch: Bitte vermasselt Watchdogs Legion nicht, denn das ist ja wohl eines der ambitioniertesten Ubisoft-Spiele. Macht keinen Blender draus!

Lincoln_Hawk
26. Oktober 2019 13:38

Ein neues Splinter Cell würde mich auch interessieren
Aber ich erwarte selbst wenn sowas angekündigt werden würde erstmal wenig.
Formel Soft ist so fanatisch und zwingend an ihrer Strategie gefesselt das ich mir ein Splinter Cell wie ich es kenne kaum noch vorstellen kann
Warscheinlich wieder ein Ghost Recon Division Mix oder Mp alla Rainbow Six
Aber das sind nur Vermutungen
Denke auch und das wäre auch echt bedenklich wenn nicht das sich der Markt von selbst reguliert.
Ich kaufe seit Jahren eh nichts von FS die Spiele finde ich Jahr für Jahr überladen öde
Aber dem einen so dem anderen so ?‍♂️

Maverick
26. Oktober 2019 12:53

Sehe ich genauso wie Doom. Und von den aktuell angekündigten Titeln juckt mich keiner.

Ein neues splinter cell wäre mal wieder ein richtiger Traum.

greenwade
26. Oktober 2019 9:36

relativ viel verschiebungen in letzter zeit. villeicht besinnt sich die branche wieder darauf fertige spiele raus zu bringen.

Spacemoonkey
25. Oktober 2019 16:43

haben sich wahrscheinlich einfach nur ein paar vorzeichenfehler eingeschlichen

D00M82
25. Oktober 2019 16:12

So langsam müssten sie mal anfangen wieder auch ab und zu Singleplayer Spiele zu machen und auch wirkliche Unterschied zu den Vorgängern zu liefern. Farcry 5 fand ich beispielsweise schon ganz ganz schwach. Da war zumindest die optische Auslegung von New Dawn wesentlich angenehmer. Ghost Recon fühlt sich wie der Vorgänger an nur das jetzt The Division Elemente enthalten sind. Ghost Recon ist aktuell ja auch ein halbes Division. Ich hatte es aber ja schon öfter geschrieben, der Markt wird sich selber regulieren und wenn keiner mehr Bock auf die GaaS hat, dann bringen die Entwickler eben wieder was neues.

Das bisschen vom Kern Gameplay in Ghost Recon ist ja nicht mal schlecht. Das drumherum und die Inkonsequenz die daraus resultiert, macht das Spiel aber belanglos.

Lincoln_Hawk
25. Oktober 2019 14:38

Formel Soft ist wohl sehr entäuscht von den bisherigen Verkäufen von Ghost Recon Breakpoint.wenn dem so ist freuts mich sehr ??

Rudi Ratlos
25. Oktober 2019 12:24

Genau deine aufgeführten Punkte sind die, die ich bei den Publishern nicht verstehe: Warum ein Division 2, wenn man den Content via DLC ergänzen könnte (und für Neukäufer dann halt als Season 2 o.ä. anbieten würde)?! So spaltet man unnötig die Community. Aber vielleicht lernt Ubisoft das jetzt halt auf die harte Tour. Und GRB hat sich wohl einfach nicht verkauft, weil es schlicht scheiße ist…

Fuffelpups
25. Oktober 2019 11:03

“Dafür glaubt man verschiedene Faktoren als Ursache ausfindig gemacht zu haben, darunter eine zu frühe Fortsetzung eines “Live Games””

Problem ist auch das sie zu viele Titel in ein GaaS umwandeln. Der Markt ist auch irgendwann gesättigt.

Max Snake
25. Oktober 2019 10:25

Was wird nur mit Beyond Good and Evil 2?

ghostdog83
25. Oktober 2019 10:25

Dafür glaubt man verschiedene Faktoren als Ursache ausfindig gemacht zu haben, darunter eine zu frühe Fortsetzung eines “Live Games”

Ich verstehe nicht so ganz den Sinn dahinter, Fortsetzungen zu Service Games in so kurzen Intervallen zu bringen, wenn das Prinzip eines Service Game langfristiger Natur sein soll. Ein gutes Beispiel ist Warframe, welches nun seit 2013 kontinuierlich weiterentwickelt wird, mit Erfolg. Vielleicht sollte sich Ubisoft vom klassichen Fortsetzungsmodell lösen. Auch bei Destiny würde ich mir ein Spiel wünschen, was immer weiter aufgebaut wird, statt weiterer Fortsetzungen. So bleiben alle Inhalte gebündelt zukünftig erhalten, Gemeinschaften werden nicht gesplittet. Sonst kannibalisieren sich die Publisher durch weitere Fortsetzungen nur selbst.

MontyRunner
25. Oktober 2019 10:06

Ach quatsch, die werden alle auf Switch als Leading Plattform umgeschrieben.