Alias – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Jung, schön und gefährlich: Das sind die Eigenschaften von ­Geheimagentin Sydney ­Bristow, die bald in ­Staffel 2 der CIA-­Serie Alias wieder ­ihre Fähigkeiten ­beweisen wird.

Zwischenzeitlich muss die unerschrockene Schöne bei ihrem ersten Konsolenauftritt den spurlos verschwundenen Agenten­kollegen Ja­cobs finden. Die Suche führt sie dabei durch ein Casino, ein Museum, alte Ruinen und später gar in eine schwer bewachte Irrenanstalt. Auch ein Wiedersehen mit alten ­Feinden wie Anna Espinosa oder Mr. Sark sowie die Original-Synchrosprecher aus der Serie dürfen da nicht fehlen.

Um die Spur aufzunehmen, dringt Sydney in meist gut bewachte Installationen ein, um Informationen zu beschaffen oder Zielpersonen aus­findig zu machen. Dabei klettert, schleicht und hangelt sie sich ­geschickt an hinderlichen Wachen, Kameras sowie Laserbarrieren vorbei. Um verborgene Schächte und ­Rohre zu erreichen, klettert sie flugs auf verschiebbare ­Kisten oder Roll­kästen. Wurfgeschosse wie ­Flaschen oder ­Dosen müssen indes zur Ablenkung her­halten, um Gegner per Über­raschungsangriff schlafen zu legen. ­Daneben steht es der hübschen Agentin frei, Wachen mit entsprechenden Verkleidungen à la Arzt­kittel oder Abendkleid zu täuschen.

Kommt es trotzdem zum Kampf, holt Sydney zu Tritten, Schlägen und netten ­Spezialmanövern aus – praktischerweise können dabei Gegner entwaffnet werden. So setzt Eure Agentin MGs, Brech­stangen oder Billard­queues ­effektiv gegen böse Buben ein. Da die Gegner über beschränkte KI wie Energie ­verfügen, enden ­Gefechte auch meist im Sieg Eurer Heldin. Witzig: Das Bild-in-Bild-Feature zeigt parallel ablaufende Ereignisse in einer zweiten Perspektive.

Agenten-Gimmicks wie DNS-Scanner, Ortungsserum oder Infrarot- und Nachtsicht, die auch Gegner hinter Wänden lokalisieren, gibt’s gratis obendrein. Daneben finden sich im ­Inventar Betäubungspistole, Dietriche und ein Modem, um allerlei Computer zu hacken, Daten zu be­schaffen oder Türen zu knacken. ­Sydneys Partner Vaughn informiert Euch schließlich über Missionsziele, während Marshall Flinkman Waffen-Tipps gibt.

Erfreulich für Genre-Neulinge: Eure Energie regeneriert sich selbstständig, und häufig anzutreffende Speicherpunkte halten das Frustpotenzial auf minimalem Niveau.

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Max Snake
18. Juni 2022 16:17

Ich stehe auf die Serie, aber leider paar Staffeln verpasst und ich mag Jennifer Garner gern. Das Spiel kann nun mal an Metal Gear oder Splinter Cell weniger ran.