Attentat 1942 – im Test (Switch)

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Als Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften und des Kulturministeriums entsteht ­”Ceskoslovensko 38-89: Atentát” 2015 an der Karls-Universität in Prag, sieben Jahre später erreicht Attentat 1942 übersetzt und aufpoliert die Switch – historisch brisanter Stoff kennt kein Verfalls­datum. Alle Personen des Dramas, das wir in Videosequenzen und Bildern erleben, sind fiktiv, der Hintergrund dagegen düstere Realität: Als im vierten Jahr des 2. Weltkriegs der SS-Oberguppenführer Reinhard Heydrich nach einem Anschlag tschechischer Freiheitskämpfer stirbt, reagieren die Deutschen mit Massenverhaftungen, Exekutionen und Vernichtung zweier Dörfer. Unter denen, die überleben, sind Großmutter und -vater des gesichtslosen Protagonisten. Im Widerstand, als Mitläufer, gar Kollaborateure der Nazis? Um das herauszufinden und der Atmosphäre zwischen Angst und Hoffnung, die das Attentat auslöst, nachzuspüren, sprechen wir mit Oma und suchen dann die alten Nachbarn, Freunde und Kollegen auf, helfen ihren Erinnerungen mit einfühlsamen Fragen auf die Sprünge. Als investigativer Journalist klickt man durch Video-Interviews, sammelt Fakten, Vermutungen und Gerüchte und blättert im historischen Lexikon, das durch unsere Recherche wächst.

Eine weitere Spielebene versetzt uns zurück, erzählt in ­monochromen Zeichnungen und Sprechblasen, was damals abging. In vielen der Graphic-Novel-Sequenzen mischen der Spieler respektive sein Cursor mit, man grübelt und entscheidet. Über allem steht die Frage: Was macht einen Menschen zum Helden, den anderen zum Verräter?

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