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| Spiel: | Meg's Monster |
| Publisher: | Odencat Inc. |
| Developer: | Odencat Inc. |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch, XOne |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2023 |
Auf einer Müllhalde in der Unterwelt finden die Monster-Kumpels Roy und Golan ein kleines Mädchen. Schnell wird klar: Die kleine Meg ist nicht einfach nur ein schneller Snack für den hungrigen Golan! Das Mädchen beginnt zu weinen, alles wird rot und es gelingt den beiden Monstern gerade noch so, die Kleine beruhigen – es dämmert die Erkenntnis, dass sie das Ende der Monsterwelt einläuten könnte. Und da Meg den eigentlich eher groben Roy schnell ins Herz geschlossen hat, bleibt den beiden Kumpels keine andere Wahl, als sich auf die Suche nach der Mutter zu machen – eine Entscheidung, die beim Rest der Monsterschaft auf eher geteiltes Echo stößt.
In Sachen Spielsysteme und Präsentation kommt Meg’s Monster mit sympathischer Pixel-Grafik aus der Vogelperspektive und rundenbasierten Kämpfen eher rollenspielartig daher, tatsächlich geht es aber eher in Richtung Adventure mit Hang zur Visual Novel. Alle Kämpfe sind Teil der Geschichte und puzzelig-narrativ gestaltet, leveln und grinden könnt Ihr hier nicht. Das hat seinen Grund: Die Angriffs- und Verteidigungswerte von Roy steigen nach Kämpfen, ebenso kommt er aber auch direkt mit 99.999 Trefferpunkten daher und ist kaum kleinzukriegen. Kassiert er dagegen Schläge, sinkt dadurch auch Megs Stimmung – erreicht die den Nullpunkt, beginnt sie zu weinen, was direkt zum Game Over führt. Also muss Roy Meg beschützen und ihre Laune wieder mit allerlei Spielzeug heben. Die zentrale Handlung des Spiels dauert etwa sechs Stunden und bietet allerlei Überraschungen, dazu gibt es noch ein paar Nebenaufgaben, die Euch mehr über die anderen Monster verraten – das macht die Geschichte gleich noch etwas charmanter und auch emotionaler!








