Penny’s Big Breakaway – im Test (PS5 / Xbox Series X / Switch)

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Ein kleines Team um den Australier Christian Whitehead schneiderte Segas Maskottchen vor einigen Jahren mit Sonic Mania das ­beste Abenteuer seit 16-Bit-Zeiten auf den blauen Leib. Die Mischung aus Nostalgie und neuen Elementen, klassischem Pixel-Look und eindrucksvollen Grafikeffekten ist bis heute etwas ganz Besonderes und stellt ein Highlight in der Vita des Igels dar. Aber anstatt sich inhaltlich oder spielerisch auf den erworbenen Lorbeeren auszuruhen, geht die Entwicklertruppe jetzt ganz ­eigene Wege: Im frisch gegründeten, international agierenden Studio Evening Star hebt man mit Straßenkünstlerin Penny eine brandneue Heldin aus der Taufe und erobert dabei auch gleich die dritte Dimension – aber auf eine Art, die man bisher so noch nicht gesehen hat!

Eigentlich möchte Penny mit ihrem Jo-Jo namens ”Yo-Yo” nur Imperator Eddie eine ordentliche Show bieten, aber dann kommt alles anders: Eine seltsame Schnur erweckt das Spielgerät zum Leben und auf einmal steht Eddie ohne Kleider da! Das kann der nicht auf sich sitzen lassen, prompt hetzt er seine zwar nicht allzu kompetente, dafür aber ebenso eifrige wie zahlreiche Pinguin-Armee auf die arme Artistin. Die nimmt die Beine in die Hand und schon beginnt das Abenteuer, das sich über die verschiedenen Regionen des Macaron-Reichs erstreckt.

Pennys Fähigkeiten sind schnell verstanden: Die ­Heldin läuft und springt, lässt Yo-Yo schnalzen und nutzt ihn auch mal in bester Segway-Manier als Fortbewegungsmittel. Mit etwas Geschick verwendet sie Yo-Yo auch dazu, um mit seiner Hilfe flink über Abgründe und bewegliche Plattformen zu kommen. Und dann gibt es noch ein paar Manöver, für die Penny Objekte wie Hammer, Hamburger oder luftige Torten einsetzt – diese sind aber meist an bestimmte Orte und Situationen gebunden. Das klingt jetzt alles recht traditionell und altbekannt – und das wäre es auch, hätte Entwickler Evening Star hier nicht glatt das Prinzip 3D-Plattformer neu erfunden!

Anstatt auf vertraute Blaupausen gängiger Genrekollegen und etablierte technische Systeme wie Unity oder Unreal zu setzen, gehen die Macher zu den Wurzeln dreidimensionaler Jump’n’Runs zurück, inszenieren eine herrlich einzigartige 3D-Hüpferei und ­stellen für diese auch gleich noch eine komplett neue Engine auf die Beine.

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Rudi Ratlos
18. Mai 2024 18:20

Das hatte ich nach der eher mauen Preview gar nicht auf dem Schirm, liest sich jetzt tatsächlich fabelhaft. Werd ich mir dann mal holen 👌

Steffen Heller
Redakteur
18. Mai 2024 17:54

: Lineare Einzellevel mit ein wenig Erkundung hier und da.

Revan
18. Mai 2024 15:44

Ich konnte das jetzt aus dem Test nicht so ganz rauslesen:

Handelt es sich hier um ein eher lineares Spiel mit vielen Einzelleveln oder schon noch um etwas größere Welten die zum Erkunden einladen wie bei Mario 64 und Banjo?

Spacemoonkey
18. Mai 2024 10:06

mich erinnerts auch hauptsächlich an dynamite headdy oder an bestimmte sonic stages wie diese hier https://www.youtube.com/watch?v=LOVUadl53uc

Max Snake
18. Mai 2024 8:32

Es hat eine eigenwillige Stil. Erst nach durch lesen muss ich an den Design Mc Donalds: Treasure Land von Kult – Entwickler Treasure bzw. an eine vergessen Sega Saturn 3D Hüpfspiel erinnert.
Nach dem Anspielen gefällt es mir und sollte trotz der ungewöhnlich Jojo Steuerung nicht abschrecken und eine Chance geben.

genpei tomate
17. Mai 2024 23:07

Ich mag den Stil, sieht voll Rare/Nintendo mäßig aus. Jetzt müsste ich “nur” Lust auf das Genre haben…

Spacemoonkey
17. Mai 2024 18:13

ja ist schon ein spezieller look aber mir gefällt der sehr gut. mag die farben

17. Mai 2024 17:46

Mich turnt der Artstyle irgendwie voll ab, weshalb ich mich noch nicht zu einen Kauf durchringen konnte. Normalerweise mag ich ja 3D Plattformer und bin da auch gar nicht so wählerisch, aber hier will irgendwie der Funke nicht überspringen.

Spacemoonkey
17. Mai 2024 17:11

war noch nicht richtig in stimmung zum weiterspielen aber die ersten zwei stages waren schonmal toll